Studienbeschreibung

Der Bachelorstudiengang mit 7 Semestern gliedert sich in 4 Grundlagen-, 1 Praxis-, 1 Vertiefungs- und 1 Abschlusssemester. Die Fächerwahl in der Vertiefung bietet große individuellen Flexibilität.

Zielsetzung und grundsätzlicher Aufbau des Studiums:

Die Lehrveranstaltungen dieses Studienganges bieten den Studierenden ein breites, dem Stand von Naturwissenschaft und Technik entsprechendes Grundlagenwissen (vorzugsweise in den ersten vier Studiensemestern) und ein darauf aufbauendes Vertiefungsstudium mit weitgehend individueller Fächerwahl (im 6. Semester). Dazwischen liegt das (5.) Praxissemester, das bereits erste industrielle Anwendungen des zuvor erworbenen Grundlagenwissens zum Ziel hat. Das Studium schließt ab mit der Bachelorarbeit im 7. Semester, wobei das zu bearbeitende Thema in engem Zusammenwirken mit der Industrie gewählt werden sollte. Zudem muss im 7. Semester noch ein ingenieurwissenschaftliches Praxisprojekt (6 Wochen) bearbeitet werden.

Im ersten Studienabschnitt (1. und 2. Studiensemester) nehmen mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer (z.B. Ingenieurmathematik, Physik, Technische Mechanik) einen breiten Raum ein. Diese schaffen im 3. und 4. Studiensemester die notwendigen Voraussetzungen für das Verständnis mehr technisch orientierter Grundlagenfächer, wie beispielsweise "Technische Strömungsmechanik und Wärmeübertragung", "Mess- und Regelungstechnik" oder "Finite Elemente Methoden (FEM)". Darüber hinaus werden jedoch auch nichttechnische Kompetenzen gefördert, indem auch moderne Fremdsprachen sowie betriebswirtschaftliche Grundlagenfächer in gewissem Umfang verpflichtend sind. Für weitere Einzelheiten wird ein Blick in den aktuellen Modulplan empfohlen.

Im 6. Semester werden maschinenbauspezifische Wahlpflichtmodule aus einem Angebotskatalog von den Studierenden selbst gewählt.

Der Angebotskatalog enthält Fächer zu den Bereichen....

  • Konstruktion/Entwicklung
  • Fertigung und Werkstoffe
  • Angewandte Fluidtechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Simulationsmethoden

...und ermöglicht hier eine Vertiefung. Die konkreten Fächer können dem jeweils aktuellen Studienplan entnommen werden. Wenn sich im Einzelfall nicht genügend Hörer für ein Wahlpflichtmodul eintragen, kann es nicht angeboten werden.

Darüber hinaus haben interessierte Studierende auch die Möglichkeit, durch geeignete Fächerwahl eine besondere Spezialisierung zu vermeiden ("Allgemeiner Maschinenbau").

Teile des Studiums, vorzugsweise das Praxissemester, aber auch einzelne akademische Semester können unter voller Anerkennung auf das hiesige Studium im Ausland absolviert werden. Hierzu unterhält die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik verschiedene Auslandskontakte mit anderen europäischen Hochschulen, derzeit in England, Finnland, Frankreich und Ungarn.

Möglichkeiten der beruflichen Tätigkeit:

Im späteren Beruf bieten sich dem B.Eng. der Fachrichtung Maschinenbau vielfältige Tätigkeitsfelder. Die nachstehend genannten stellen beispielhaft nur eine begrenzte Auswahl dar.

Industrie:

Produktplanung, Produktentwicklung, Konstruktion, Projektierung, Technischer Verkauf, Anlagenplanung, Fabrikorganisation, Arbeitsplanung, Fertigung, Betriebsführung, Arbeitsplatzsicherheit, technische Überwachung, Montage, Patentwesen, betriebliche und außerbetriebliche Schulung und Ausbildung, Normung u.a.m.

Freiberufliche und unternehmerische Tätigkeiten:

Beratende Tätigkeiten, Tätigkeiten als Gutachter bzw. Sachverständiger, Übernahme von Führungsfunktionen (Gruppenleiter bis Geschäftsführer).

Öffentlicher Dienst:

Tätigkeiten in technischen Referaten der Bundes-, Länder- und Kommunalverwaltungen, Bundeswehr, Gewerbeaufsichtsämter, Technische Überwachungsämter bzw. -vereine.

Berufsaussichten:

Industrie und Wirtschaft leiden derzeit und auch in überschaubarer Zukunft unter einem eklatanten Mangel an Maschinenbauingenieuren. Erfolgreiche Absolventen haben daher beste Berufsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten. Entsprechend gut sind bei erfolgreicher Tätigkeit die Vergütungen. Hierbei wirkt sich der enge Praxisbezug eines Studiums an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften besonders günstig aus, d.h. die Ausbildungsnähe zur Industrie. Einschlägige praktische Fähigkeiten (z.B. durch eine abgeschlossene Berufsausbildung) sind dabei als Einstieg und nach Abschluss des Studiums sehr vorteilhaft.

 
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