Labor für Automatisierungstechnik

Technik

Das Labor wurde 1994 im Erdgeschoss Gebäude 2 gegründet.

Es wird zum größten Teil im Hauptstudium des Studien-schwerpunkts Energietechnik und Anlagenautomatisierung eingesetzt.

Darüber hinaus werden die Einrichtungen des Labors zur Aus-bildung in den technischen Wahlfächern NC-Technik für Elektro-ingenieure und Bussysteme in der Automatisierungstechnik genutzt.

Labor Räume: 2-24/ 2-27

Ausstattung des Labors

  • Es stehen sechs Arbeitsplätze mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) der Baureihe SIMATIC S7-300, eine OMRON-Steuerung mit Schrittmotorbaugruppen, eine Steuerung der Fa. SAIA und eine sogenannte Soft-SPS jeweils in Testaufbauten zur Verfügung.
  • SCADA-Software ProconWin mit SOFT-SPS, Visualisierungssoftware Protool sowie Operatorpanels zum Bedienen von Prozessen, zum Speichern von sogenannten Rezepturen und zur Diagnose.
  • Identifikationssystem zur Erkennung von Werkstücken und Werkzeugen sowie zur Fortschreibung des Produktionsfortschritt mit elektronischen Datenträgern
  • Feldbussysteme: PROFIBUS-DP, INTERBUS-S, CAN-Bus und ASI-Bus zur "schlanken" Verkabelung der Sensoren und Aktoren im Prozess über ein 2-adriges Buskabel
  • Positioniersteuerungen für Servo- und Schrittmotoren
  • rechnergestütztes Simulationswerkzeug WINMOD zur Simulation technischer Prozesse und Test von SPS-Software
  • E-CAD-Software TreeCAD Für die Ausbildung in NC-Technik, NC-Programmierung und Inbetriebnahme steht eine 3-Achs-Fräsmaschine mit einer CNC-Steuerung SINUMERIK 840D mit digitaler Antriebstechnik zu Verfügung. Außerdem ist ein Industrieroboter installiert, der nach langjähriger Berufserfahrung in der Elektromotorenfertigung nun den Studenten die Methoden der Montage- und Handhabungstechniken näherbringt.

Im Labor für Automatisierungstechnik werden wichtige Inhalte der Steuerungs- und Automatisierungstechnik in praktischen Übungen und in Form des Projektstudiums Automatisierungstechnik vermittelt.

Schwerpunkt der Ausbildung ist das Projektieren und Programmieren von sog.speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS).

Diese SPS werden in großer Anzahl überall dort eingesetzt, wo Maschinen und Anlagen Produktionsabläufe automatisieren. Aber auch in der Gebäudeautomatisierung, in der Wasser- und Abwassertechnik, in Verkehrsleitsystemen und in der Verfahrenstechnik werden diese Art von Steuerungen eingesetzt.

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Modellfabrik mit flexibel verketteten Fertigungszellen und dezentralem Leitstand

Unter Elektrotechnik->Diplomarbeiten finden Sie mehr Informationen zu der hier beschriebenen Anlage.

Mittelpunkt des Labors für Automatisierungstechnik ist eine verkettete Fertigungslinie, in der nach neuestem Industriestandard wichtige Komponenten automatisierter Produktionsanlagen integriert sind:

  • Soft-SPS und OPC-Server
  • SPS-Programmierung nach IEC 1131 und Schrittkettenprogrammierung
  • Prozessvisualisierung
  • Feldbussysteme: Profibus DP
  • Kopplung zwischen Leitebene und Zellebene über OPC

Bearbeitungs- und Prüfprozesse unter Einbindung des Materialflusses werden von Hard- und Soft SPSen der neuesten Generation über Programmiersprachen wie IEC 1131 programmiert. Der Informationsaustausch erfolgt über verschiedene Feldbussysteme. Mit einer integrierten Roboterzelle können typische Verfahrensabläufe wie Palettieren oder Montieren praxisgerecht untersucht werden. Prozessvisualisierung und Auftragsmanagment erfolgen auf einem Fertigungsleitstand, der über einen OPC-Server mit den dezentralen Stationen verbunden ist.

Aufgrund der engagierten Mitarbeit der Diplomanden und aller Labormitarbeiter konnte die Modellfabrik seit Frühjahr 2000 erfolgreich in Betrieb gehen und ist inzwischen für Automatisierungsprojekte höherer Studiensemester fester Bestandteil geworden. 

Folgenden Firmen möchten wir für die freundliche Unterstützung danken:

  • Temic, Nürnberg für die Überlassung des Transportbandes,
  • WAGO für die großzügigen Materialspenden,
  • Festo-Didaktik, von ihr wurde der Roboter und die Software bezogen, von der Firma Klöckner & Wiege stammt die Soft-SPS,
  • die Profibuskarte ist von der Firma Hilscher,
  • die Prozessvisualisierungssoftware ist von der Firma GTI Marktheidenfeld
  • Siemens unterstützte die Anlage mit Micromastern, S7-300 und ET200X-Baugruppen und dem Lichtvorhang Siguard.

Der mechanische Aufbau besteht aus FlexLink-Produkten.

 
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