Nach Prognosen von Verbänden und Organisationen wird sich das Arbeitsfeld Gesundheit in den nächsten Jahren rasch ausweiten und auch differenzieren.
Demographische Veränderungen und eine medizinisch-technische Entwicklung sprechen dafür, dass sich die Lebenszeit der Menschen verlängert. Dieser Gewinn an Lebensjahren wird allerdings oft von physischen und psychosozialen Einschränkungen oder auch Behinderungen begleitet. Hier ist eine steigende Nachfrage an sozialer Betreuung zu erwarten.
Klinische Sozialarbeit ist eine Antwort auf den Bedarf an intersektoraler Kooperation im Sinne der WHO. Denn Gesundheit wird nicht nur durch das Gesundheitswesen erzeugt, ebenso wenig wie Störungen nur dort behandelt werden.
Die Fachwelt geht davon aus, dass sich die gesundheitliche Situation sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten in den nächsten Jahren verschlechtert. Daraus kann für die Soziale Arbeit resultieren, dass Leistungen im Bereich der ambulanten, teilstationären und stationären Gesundheitsdienste eine größere Bedeutung erhalten. Damit besteht eine größere Nachfrage.
Besondere Qualifikationen und berufliche Standards - wie der Masterstudiengang sie vermittelt - sind aufgrund der gestiegenen Bedarfe und Anforderungen erforderlich. Daher wird im Sozialweisen eine gesundheitsbezogene Expertise ebenso benötigt, wie eine soziale und sozialtherapeutische Kompetenz im Gesundheitswesen.
In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin