Der Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist nach der Konsolidierung der Branche wieder deutlich erholt. Gleichzeitig entwickeln sich neue Märkte an den Technologieschnittstellen. Konvergenz prägt inzwischen nicht mehr nur die Informations- und Kommunikationstechnik, sondern bezieht digitale Medien und elektronische Dienste, Consumer Electronics und Bauelemente, aber auch Medizintechnik, Logistik, Verkehr und Automobil, die Haustechnik sowie die Fertigungsindustrie mit ein. In allen diesen Bereichen wächst der Bedarf an akademisch qualifizierten Fachkräften spürbar an. Auch die regionalen kleinen und mittelständischen Unternehmen benötigen Nachwuchs in Positionen als Fach- und Führungskräfte, wie ihn nur eine Ausbildung auf Master-Niveau gewährleisten kann.
Die derzeit über 180 IT-Unternehmen in Oberfranken sowie viele weitere Firmen mit eigenen IT-Fachkräften haben es angesichts der bundesweit steigenden Nachfrage vergleichsweise schwer, qualifizierte neue Mitarbeiter zu gewinnen. Entsprechend groß und engagiert ist auch das Interesse der regionalen Unternehmen an diesem Studiengang. Denn insbesondere für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die langfristig zur Schaffung von Arbeitsplätzen führt, sind noch mehr und besser qualifizierte Fachleute erforderlich.
Absolventen des Masterstudiengangs erwerben hohe Kompetenz für die selbstständige Bearbeitung und Koordination komplexer Projekte mit hohem Softwareanteil in allen Bereichen der IT-Branche und in Anwendungsgebieten. Die Masterausbildung befähigt gleichzeitig in besonderer Weise zur Übernahme von Führungsaufgaben in Betrieb, Unternehmung und öffentlichen Institutionen.
Weiterhin sind die Abvolventen des Masterstudiengangs mit der selbstständigen wissenschaftlichen Arbeitsweise so vertraut, dass sie auch in rein wissenschaftlichen oder wissenschaftsnahen Einrichtungen in Forschung und Entwicklung ihren Platz finden können. Auch ein anschließendes Promotionsstudium ist möglich.