Die Entwicklungen fordern Orientierung

Die Hochschullandschaft in Europa hat sich im Zuge des Bologna-Prozesses gewandelt: Der einstige Student, dessen Tag um die Mittagszeit beginnt und der maximal eine Vorlesung besucht, gehört der Vergangenheit an. Hohe fachliche Anforderungen, ein hoher Zeitaufwand für das Studium sowie gesteigerter Leistungs- und Erfolgsdruck kennzeichnen heute das Leben eines Studierenden.

Bezogen auf die genannten Faktoren stellt sich die Frage: Wie gesund sind Studierende in Deutschland? Ergebnisse hierzu liefert z. B. das Gesundheitssurvey für Studierende in Nordrhein-Westfalen. Die dort gesammelten Daten zeigen, dass eine Vielzahl der Studierenden überwiegend im psychosozialen Bereich gesundheitliche Beschwerden und Einschränkungen aufweist. Bei mehr als einem Drittel traten Konzentrationsstörungen und Nervosität auf, jeder Vierte klagte über Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.

Genau diese Entwicklungen versucht die Hochschule Coburg durch das Projekt „Gesunde Hochschule“ aufzugreifen. Dabei geht es nicht allein um gesundes Essen oder die richtige Bewegung. Langfristig gesehen sollen gesunde Studienbedingungen geschaffen werden.

Das Projekt "Gesunde Hochschule" stellt sich vor:

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"Gesundheit ist die Fähigkeit, arbeiten und lieben zu können."

(Siegmund Freud)

 
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