„Vision & Darstellung“

führt alle Aspekte des projektbezogenen Entwurfs- und Visualisierungsprozesses innerhalb eines einzigen Entwurfsprojektes zusammen.

 


Die Konzeption eines Raumes, eines räumlichen Clusters oder einer raumkonstituierenden Installation beinhaltet die Anwendung kreativer Techniken zur assoziativen Ideenfindung; Funktionsskizzen, atmosphärische Skizzen, Proportionsskizzen; Grundrisse, Schnitte und Ansichten; Arbeitsmodell bzw. digitales Modelling; die Entwurfsevaluation nach funktionalen, atmosphärischen und wahrnehmungspsychologischen Gesichtspunkten; die Interaktion von Perspektive und Drei-Tafel-Projektion; Modellbau und Lichtsimulation; digitale Weiterverarbeitung; strukturelle, konzeptionelle und grafische Aufbereitung; und letztlich die persönliche Gesamtpräsentation samt grafischer Dokumentation des Entwurfsprojektes und argumentativem, dialektischem Diskurs. Unterstützt werden die Focusprojekte durch Querschnittsvorlesungen.

Titel

Vision & Darstellung:
"Der imaginierte Raum"

Fachprüfung

PstA

Fachsemester-Nr.

Studiensemester 2

Eingangsvoraussetzungen

Focus-Praktikum/
Focus-Projekt-Seminar

Workload

540 Stunden

60 Stunden Präsenz

480 Stunden selbständige Übung

Credits

18

Studierende

16


Lernziele

Der Studierende entwickelt bzw. vertieft die Befähigung, mithilfe darstellerischer Mittel komplexe räumliche Konzeptionen zu generieren, stilistisch/ästhetisch aufgabenadäquat zu pointieren und funktional zu optimieren.

Das individuelle Persönlichkeitsprofil wird als Mittelpunkt und ideeller Träger gestalterischen Schaffens gewürdigt und durch bewusste Arbeit an Darstellungsstilistik, Auftreten, Diskurs- und Kommunikationsverhalten in die Lage versetzt, zu inneren und äußeren Haltungen zu gelangen. Die Sensibilisierung für raumdramaturgische und szenografische Aspekte steht hierbei im Vordergrund und beantwortet die Notwendigkeit, Gestaltung ganzheitlich auf humane und soziale Bedürfnisse hin auszurichten; mit Lebensräumen Lebensbühnen zu schaffen.

Imaginationsfähigkeit, technische Methodik, Strukturiertheit der Entwurfsgenese, Teamverhalten, ästhetisches, organisatorisches und menschliches Urteilsvermögen und Verantwortungsempfinden werden reflektiert und weiterentwickelt.