Das Labor für Energieversorgungsanlagen wurde 1988 im neu entstandenen Anbau im Erdgeschoß des Gebäudes 4 von Prof. Hager eingerichtet. Ziel des Labors ist es, Einblicke in die Problematik des Betriebs und Aufbaus von elektrischen Versorgungsnetzen zu geben.
Im Vordergrund steht dabei sowohl der stationäre Netzbetrieb, also das Verhalten von Leitungen, Generatoren und Transformatoren im normalen eingeschwungenen Betrieb, wie auch Aspekte der Sicherungs- und Schutztechnik für Störfälle.
Besonderer Wert wurde bei vorhandenen Leitungs- und Anlagemodellen darauf gelegt bei der notwendigen Leistungstransformation nach wie vor reale Funktions- und Prozessabläufe beizubehalten was u.a. durch original Programme und Sicherungselemente ermöglicht wird.
Labor Raum: 4-18, Tel. 317-212
Nachbildung (220V) einer Hoch- und Mittelspannungsfreileitung (Leitungsmodell) Doppelgeneratorsatz 10 - 100 Hz und 100 - 500 Hz (2 x 7 kVA) Netzmodell zur Simmulation von verschiedenen Netzformen Eigene Einspeisung zur Simmulation von Kurzschlußbeanspruchungen Verschiedene Formen von Transformator- und Leitungsschutz Programmierbarer Transformatordifferentialschutz Umfangreiches Programm zur Berechnung von: Netzschutz, Lastfluß, und Kurzschlüssen in ausgedehnten Netzen Ausmessung von verschiedenen Erdern im Freigelände.
Erweiterung des Freileitungsmodells um die Nachbildung von Kabeln rechnergestützter Netzentwurf Simulation einmaliger transienter Vorgänge am Leitungsmodell. (Einschalt- und Kurzschlußverhalten) Simulation statischer und dynamischer Stabilität bei Netzeinspeisungen.
Derzeit findet jährlich ein Praktikum statt, das sich über das Sommer- und Wintersemester erstreckt.
SS:
Versuche zu:
Abschaltvermögen von Sicherungen und Schaltern Untersuchung verschiedener Netzformen und Schutzkonzepte Erdungsmessung im Freigelände
WS:
Versuche zu:
Betriebsverhalten langer Hochspannungsfreileitung Betriebsverhalten Mittelspannungsfreileitung Transformatordifferentialschutz
Industriekooperationen:
Untersuchungen über Netzqualität EMV Messungen
Beispiele für Diplomarbeitsthemen:
Prof. Dr. Michael Rossner
T. (09561) 317-181, -102
Raum
2-245
4-020
rossner@hs-coburg.de