Hochschule Coburg Lehre in Coronazeiten

Corona-Updates

Das Sommersemester 2021 startet online

An den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften beginnt das Sommersemester 2021 am 15. März. Aufgrund der aktuellen weltweiten Pandemieentwicklung werden die Vorlesungen und Seminare an der Hochschule Coburg in allen Studiengängen online starten. Sobald es die Corona-Lage zulässt, werden Präsenzphasen integriert. Denn die Hochschule Coburg sieht die persönlichen Begegnungen als sehr wertvoll für das Studium an.

Sobald möglich: Stufenweise Rückkehr zur Präsenz

Vorrangig sollen Praktika und Projekte, bei denen die Ausstattung der Hochschule nötig ist, in Präsenz stattfinden. Präsenz-Veranstaltungen für kleinere Gruppen haben zweite Priorität. Aber auch in Veranstaltungen mit größeren Gruppen sollen – soweit irgend möglich – Präsenzphasen integriert werden. Damit die Lehrenden und die Studierenden besser planen können, werden die Online-Veranstaltungen in den Stundenplan integriert. Die Hochschule Coburg sieht es als wichtig an, die Hochschule schrittweise wieder als Lern- und Lebensraum für ihre Studierenden zu öffnen, sobald die allgemeine Situation dies zulässt.

Haben Sie Fragen zu den Corona-Regeln an der Hochschule Coburg oder sind Sie an unseren Projekten interessiert? Dann schreiben Sie eine Mail an corona-taskforce[at]hs-coburg.de oder kontaktieren Sie unsere Corona-Koordinatorin Theresa Wagner unter 09561/317-483.

Die Hochschule in Zeiten von Corona

Corona hat das Leben, Lernen und Arbeiten stark verändert. An der Hochschule Coburg gibt es seit Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche bemerkenswerte Beispiele dafür. Einige haben wir hier zusammengestellt.

So funktioniert das Schülerforschungszentrum in der Pandemie

So viele Teilnehmende gab's beim Schülerforschungszentrum in der Bioanalytik noch nie: 50 Jugendliche aus ganz Oberfranken ergründeten an der Hochschule Coburg die Geheimnisse des Blutes - das digitale Format machte es möglich. Das Schülerforschungszentrum, ein Projekt der TechnologieAllianzOberfranken TAO, lässt Schülerinnen und Schüler an den Hochschulen und Universitäten Coburg, Hof, Bamberg und Bayreuth ein wenig wissenschaftliches Arbeiten kennenlernen. Hier berichten wir, wie ein Laborpraktikum online mit digitaler Mikroskopie und Videokonferenz funktioniert.

Innovatives Lehrformat: digital durch den Paragrafendschungel

Die Idee zu einem voll digitalen Kurs hatte Antje Vondran bereits 2019. „Dann kam Corona, und ich wurde mit voller Geschwindigkeit in das Thema hinein katapultiert.“ Die Bioanalytikerin hat ein digitales Lehrformat entwickelt, das Studierenden verschiedener Fachrichtungen rechtliche Rahmenbedingungen nahebringt. "Regulatory affairs" wurde vom Innovationsfonds der Hochschule in der Sonderkategorie für interdisziplinäre Formate mit „Blended Learning“-Elementen ausgezeichnet. Als besonders innovativ werden die  kontinuierlichen Leistungsstandtests gesehen. Zum Bericht.

Hightech im Hosentaschenformat

In der Elektro- und Informationstechnik, der Automatisierungstechnik und Robotik, in Energietechnik und Erneuerbare Energien und auch in der Informatik entwickeln Studierende Programme für Mikrocontroller - die haben sie mit nach Hause bekommen und können so auch in Coronazeiten praktische Erfahrungen sammeln. Die Anleitung dazu bekommen sie online. Wir berichten hier über ein Beispiel, wie Laborpraktika in der Pandemie umgesetzt werden.

Sportlich durch die Krise: Wie Corona Menschen bewegt

Beim Lockdown im Frühjahr 2020 hatten viele den Eindruck, dass es die Menschen hinaus, in die Natur, zieht. Dass sie sich mehr bewegen. Aber stimmt das auch? Und wenn ja: Was bedeutet es? Gilt das außerdem genauso für den zweiten Lockdown im trüben Herbst- und Winterwetter? „Bisher hat das niemand richtig erforscht“, sagt Larissa Bauer. Sie studiert Integrative Gesundheitsförderung und untersucht für ihre Bachelorarbeit bei Prof. Dr. Niko Kohls das Bewegungsverhalten während der Corona-Pandemie. Mehr darüber gibt's in diesem Artikel.

Willkommen im virtuellen Leben der Erstis

Wegen Corona fielen im Sommer alle geplanten Praxisprojekte zum Schwerpunktmodul „Arbeit und Gesundheit“ in der Integrativen Gesundheitsförderung aus. Gleichzeitig stellte Prof. Dr. Eberhard Nöfer fest, dass Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt die Studierenden gerade selbst stark betrifft: Wie muss ein Semester in Corona-Zeiten gestaltet werden? Statt ihr Praxisprojekt mit externen Partnern umzusetzen, entwickelte eine Studierendengruppe ein Konzept für die Erstis. Eine Besonderheit ist die "virtuelle Cafete". Hier geht's zum Bericht.

„Ein Seminar ist vergänglich. Ein Online-Seminar bleibt.“

Online-Vorlesungen sind ja inzwischen fast Standard - aber wie funktioniert ein Seminar in der digitalen Welt? Ziemlich gut, finden Prof. Dr. Matthias Mörz und Studentin Janna Büschel. Die beiden berichten von ihren Erfahrungen mit dem Online-Praxisseminar für Studierende der Elektro- und Informationstechnik. Mit den richtigen Voraussetzungen und viel Interaktion wurde daraus eine kleine, feine Erfolgsgeschichte. Hier geht's zum Bericht.

Lehre am Campus Design im Wintersemester

Desinfektion, Abstand, Mundschutz. Lernen, tüfteln, bauen und wieder desinfizieren. Das Studium läuft anders in diesem Wintersemester, um gleichzeitig möglichst viel Normalität zuzulassen. Am Campus Design der Hochschule Coburg werden derzeit neue Lehrformate erprobt. Wie Präsenzlehre und vor allem Werkstattpraktika in diesen Zeiten funktionieren – wir haben uns mit dem Kamerateam vor Ort umgesehen!

Gemeinsam besser starten - Erstsemestertage in den MINT-Studiengängen

Der gemeinsame Start ins Studium bei den Erstsemestertagen der MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg war in diesem Jahr besonders wichtig. Die, sonst auf einen Termin gebündelten Veranstaltungen, wurden von den Organisatorinnen Ina Sinterhauf und Anna Keiderling vom Projekt:ING über mehrere Tage verteilt. So konnten sich die jungen Menschen innerhalb der Mentoratsgruppen persönlich kennen lernen. Das Bild wurde in der grünen Ampelphase aufgenommen, bei der galt: Mindestabstand von 1,5 m oder Gesichtsmaske. Zum Bericht

Hörsaal im Disconebel

Um das Risiko einer Corona-Ansteckung möglichst gering zu halten, untersuchte die Hochschule Coburg vor Beginn des Wintersemesters die Luftströme im Vorlesungssaal. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Labor für Strömungsmechanik machten unsichtbare Luftströme sichtbar.  Sie testet zuerst, wie sich die Aerosole ohne Belüftungsanlage im Raum bewegen würden. Dann wurde die Lüftung eingeschaltet. Sofort wurde deutlich, wie der Rauch nach oben zog und der Raum bis in die letzte Reihe rauchfrei war. Zum Bericht

Weiterbildungsbedarf in der Krise

In einer Onlineumfrage hat das Institut für Lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg den Weiterbildungsbedarf in der Krise erfragt. Mehr als 180 kleine und mittelständische, sowie große Unternehmen und Institutionen aus der Region Coburg beteiligten sich. Dabei zeigte sich: Der Aufbau digitaler Kompetenzen und der Ausbau onlinebasierter Weiterbildung hat in der Krise stark zugenommen. Defizite bei digitalen Prozessen sieht die Mehrzahl der Befragten daher als größten Faktor, der zur Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit führt. Zum Artikel

#CoburgContraCorona

Gleich zu Beginn der Krise startet CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, die Online-Challenge #CoburgContraCorona. Mehr als 100 Leute nahmen an diesem neuen Onlineformat teil. Die reichten insgesamt 70 Challenges ein, von denen innerhalb von sechs Wochen elf bis zum Ende bearbeitet wurden. Heraus kam beispielsweise die Idee, den einzuhaltenden Abstand von 1,5 Metern durch Coburger Bratwürste, Sambatrommeln oder Coburger Klösse zu visualieren. Zum Projekt