Gesundheitsförderung

Auf einen Blick

Studiengang:
Gesundheitsförderung
Akademischer Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)
Studienform:
Konsekutiver Master in Vollzeit
Regelstudienzeit:
3 Semester (inkl. Masterarbeit), 90 ECTS
Studienbeginn:
Wintersemester (1. Oktober)
Zulassungsvoraussetzungen:
Abschlussnote im grundständigen Studium mindestens 2,0; örtliches Auswahlverfahren (NC)
Unterrichtssprache:
überwiegend Deutsch
Akkreditierung:
geplant
Duales Studium:
Internationale Bewerber:
Wichtige Informationen für internationale Bewerber
Bewerbung:
Online-Bewerbung vom 02.05. bis 15.07.

Profil des Masterprogramms

Das Masterprogramm Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg ist am ressourcenorientierten Ansatz "International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)" der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerichtet. Die Studienstruktur orientiert sich an den Dublin Descriptors für Masterabschlüsse und am Public Health Action Cycle (PHAC). Das Studium ist von seinem Wissenschaftsverständnis her empirisch ausgelegt. Die Studierenden werden in die aktuellen Forschungsprojekte ihrer Professorinnen und Professoren einbezogen. Gemeinsam mit externen Kooperationspartnern konzipieren, implementieren und evaluieren sie Projekte der Gesundheitsförderung.

Forschung und Praxis

Das Besondere des Master-Studiengangs Gesundheitsförderung liegt in der Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und praxisorientierter Anwendung. Er ist darauf ausgelegt, dass die Studierenden ihre konzeptionellen und methodologischen Kenntnisse unmittelbar in fachübergreifenden, regionalen, überregionalen und internationalen Projekten umsetzen. Die Studierenden können so bereits während ihres Studiums wertvolle Kontakte zu Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen aufbauen.

Masterkonzept

Der Master-Studiengang Gesundheitsförderung gliedert sich in drei Studienabschnitte. Im ersten und zweiten Semester geht es um die Vermittlung von:

  • Konzeptionellen Kompetenzen
  • Methodologische Kompetenzen
  • Transferkompetenzen.

Das empirisch-naturwissenschaftliche Know-how wird durch folgende Aspekte ergänzt:

  • historische und sozialpolitische Entwicklung der Gesundheitsförderung in Deutschland im internationalen Vergleich
  • aktuelle Diskurse zu gegenwärtigen Gesundheitssystemen im Kontext nationaler und internationaler Gesundheitspolitik
  • Perspektiven der globalen gesellschafts- und umweltpolitischen sowie technologischen Herausforderungen

Im dritten Studienabschnitt steht das Erarbeiten der Master-Thesis im Vordergrund. Darüber hinaus gibt es begleitende Veranstaltungen, in denen weitere Transferkompetenzen vermittelt werden. Durch kleine Gruppengrößen entsteht ein intensiver Kontakt zu den Lehrenden und der Studierenden untereinander.

Studienschwerpunkte

  • Gesundheit über die Lebensspanne
  • Gesundheitsförderung in Organisationen (Betriebe, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, öffentliche Einrichtungen)

Die [Studienstruktur] gibt einen Überblick über den Aufbau des Studium. Das [Modulhandbuch] informiert über die Inhalte der einzelnen Module. Die [Studien- und Prüfungsordnung] bildet die rechtliche Grundlage des Studiums. Fragen zu den Inhalten des Studiums beantwortet außerdem die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Nicole Hegel.

T. (09561) 317-563
F. (09561) 317-326
Raum 10-011
nicole.hegel[at]hs-coburg.de

Stimmen zum Studiengang

„Im konsekutiven, dreisemestrigen Master-Studiengang 'Gesundheitsförderung' werden Studierende sowohl für eine Tätigkeit in der angewandten Forschung als auch der wissenschaftlich fundierten Projektentwicklung und Evaluation praxisbezogen ausgebildet.“

Dr. Christiane Stock, Associate Professor, Syddansk Universitet, University of Southern Denmark

"Das Studiengangskonzept berücksichtigt alle Ressourcen, die heute in der Gesundheitsförderung als zentral erachtet werden. Die Analyseperspektive konzentriert sich zudem nicht alleine auf das Individuum, sondern schließt ausdrücklich die institutionelle, kulturelle, gesellschaftliche und politische Perspektive ein, wobei besonders die Person-Umwelt bzw. Person-Institutionen-Passung hervorgehoben wird."

Prof. Dr. Dr.h.c. Andreas Kruse, Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg

International studieren

Studierende der Hochschule Coburg haben die Möglichkeit ein Studien- oder Praxissemester im Ausland zu verbringen. Dafür pflegt die Hochschule Coburg Beziehungen zu ausländischen Partnerhochschulen.

Weiterführende Informationen bietet der Servicebereich Studieren im Ausland der Hochschule.

Berufliche Perspektiven

Master-AbsolventInnen des Studiengangs Gesundheitsförderung qualifizieren sich für leitende Positionen in:

  • Unternehmen und Organisationen, z.B. in den Bereichen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Personalmanagement und Organisationsentwicklung
  • Kommunale Einrichtungen der Gesundheitsförderung
  • Soziale Dienste, z.B. im Hinblick auf Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation
  • Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen im Kontext der Gesundheitsförderung

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung eröffnen sich Aufgabenfelder in:

Planung / Entwicklung / Beratung

  • Identifizierung von Gesundheitsförderungsbedarf in den jeweiligen Settings / Organisationen
  • Beratung von Entscheidungsträgern auf der Basis gesundheitswissenschaftlicher Befunde und ökonomischer Faktoren
  • Systematische und strategische Konzeption von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, die bedarfsgerecht und nachhaltig sind

Evaluation

  • Implementierung und Adaption von Programmen zur Gesundheitsförderung im Sinne einer formativen Evaluation (Prozesssteuerung)
  • Abschließende (summative) Evaluation der Programme

Forschung

Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung

Promotion

Absolventen mit einem guten Masterabschluss können im Anschluss an ihr Masterstudium weiterhin wissenschaftlich arbeiten. Sie haben u.U. auch die Möglichkeit an der Hochschule Coburg ihre Doktorarbeit zu verfassen und in Kooperation mit einer Universität zu promovieren.

Bewerbung und Zulassung

Zulassungsvoraussetzungen:

    • Diplom- oder Bachelor-Abschluss mit der Gesamtnote 2,0 oder besser; örtliches Auswahlverfahren (NC)
    • Fachrichtung des Bachelor-Studiums: Gesundheitswissenschaften oder verwandte Bereiche, wie Lebens- und Sozialwissenschaften
    • Mindestens sieben Semester (210 ECTS) einschließlich eines Praktischen Studiensemesters oder sechssemestriges Studium (180 ECTS) ohne Praxissemester, das bis zur Anmeldung der Masterarbeit nachzuholen ist.

       

    Weitere Informationen zur Bewerbung und Zulassung finden Sie hier.