Coburger Nachwuchsdesigner gewinnt „Young Contract Creations Award: Upholstery"

Freitag. 18. Januar 2008 (Pressestelle)
Preisträger Philipp Goreth (rechts)
Preisträger Philipp Goreth (rechts)
Projekt "Personalita"
Projekt "Personalita"

Ob in Hotel, Bar oder Restaurant: Die textile Inneneinrichtung von Objekten muss nicht nur hohen Ansprüchen an das Design genügen, auch die Anforderungen an die Materialeigenschaften sind hoch. Die Möblierung muss leicht zu pflegen und strapazierfähig sein, flammhemmende Ausstattung und lichtechte Farben sind nur einige weitere wichtige Kriterien. Um Projekte auszuzeichnen, die diesen hohen Anforderungen entsprechen, und gleichzeitig den textilen Nachwuchs zu fördern, hat die Heimtextil am 9. Januar 2008 in Kooperation mit der Fachzeitschrift Polsterfashion und dem Faserhersteller Trevira CS erstmals den „Young Contract Creations Award: Upholstery" vergeben. Über die Vergabe dieses Förderpreises für textile Sitzmöbel entschied eine Jury mit Spezialisten aus Gastronomie, Möbelindustrie und der Faserherstellung.

„Wir waren von den innovativen, aber gleichzeitig auch in hohem Maß praxistauglichen Entwürfen der Studenten sehr positiv überrascht", erläutert Olaf Schmidt, Bereichsleiter Textilmessen der Messe Frankfurt und Jurymitglied. Den Hauptpreis erhielt das Projekt „Personalita" von Philipp Goreth, der an der Design-Fakultät der Hochschule Coburg Innenarchitektur studiert. „Personalita“ überzeugte die Jury einerseits durch das innovative Design und andererseits durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Lobby, Bar oder Hotelzimmer. „Das Objekt ist nicht nur mulitfunktional und bequem, sondern zeichnet sich auch durch seinen kommunikativen Charakter aus", bestätigt Helmut Merkel, Chefredakteur der Fachzeitschrift Möbelmarkt. Die biomorph abstrahierte Form des Objektes entstand aus den ergonomischen Sitzmaßen des Menschen heraus und kann daher wahlweise als Stuhl, Sofa, Stehhilfe, aber auch als Ablage genutzt werden. Die Jury war sich einig: Hier wurde das „Sitzen" weiter gedacht.

Neben dem Hauptpreis wurden zwei gleichwertige Anerkennungspreise verliehen. Sie gingen an Robert Korn von der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an Sebastian Herkner von der Hochschule für Gestaltung, Offenbach.