Forscherinnen-Camp an der Hochschule

Dienstag. 06. September 2016 (Madelaine Ruska)
Die Teilnehmerin Kathrin Nübler übt sich an der Bohrmaschine.
Die Teilnehmerin Kathrin Nübler übt sich an der Bohrmaschine.

Elf Teilnehmerinnen, eine Aufgabe und fünf Tage Zeit, daran zu arbeiten. Einmal im Jahr veranstaltet die Firma KAESER KOMPRESSOREN das Forscherinnen-Camp. Zwei Tage verbringen die Schülerinnen dabei auch an der Hochschule Coburg.

Aus dem Kfz-Labor dringt ein lautes Brummen. Der Kompressor arbeitet auf Hochtouren. Veronika Albert bohrt gerade eine dicke Schraube in ein Holzbrett. Die anderen Mädchen aus ihrer Gruppe schauen neugierig zu, dann dürfen auch sie den Bohrer ausprobieren. An der nächsten Station zeigt Laboringenieur Steffen Krajewski an einem aufgebockten Auto, wie man Radmuttern lockert und Manuel Fritsche, wissenschaftlicher Mitarbeiter, lässt die Schülerinnen ein Stück Holz zersägen. Alles mit Hilfe von Werkzeugen, die mit Druckluft betrieben werden. Die elf Teilnehmerinnen beim Forscherinnen-Camp werden fit gemacht für die Aufgabe, mit der sie sich in den nächsten Tagen beschäftigen werden. „Wir sollen eine Druckluftstation optimieren“, erklärt Veronika Albert. Den Auftrag haben die Mädchen am Morgen bei der Begrüßung mit Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel erhalten. Im Laufe der Woche werden sie an unterschiedlichen Stationen lernen, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

München, Regensburg, Hof – aus ganz Bayern kommen die Teilnehmerinnen nach Coburg zum Forscherinnen-Camp. Die Firma KAESER KOMPRESSOREN bietet die Veranstaltung zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und der Hochschule Coburg seit Jahren in den Sommerferien an. Zwei Tage sind die Mädchen in der Hochschule, dann geht es weiter zu KAESER und der jeweiligen Partnerfirma. In diesem Jahr ist das KAPP aus Coburg.

„Für die Schülerinnen ist das eine tolle Gelegenheit, Einblick in die Arbeit als Ingenieurin zu bekommen“, erzählt Manuel Fritsche, der den Ablauf an der Hochschule betreut. „Erst bekommen sie ein paar theoretische Grundlagen, dann zeigen wir den Mädchen die Werkzeuge und sie lernen auch das Programmieren am Computer.“ Rund um das Forscherinnen-Camp gibt es ein interessantes Rahmenprogramm: vom Klettern im Hochseilgarten bis zur Fragerunde mit erfahrenen Ingenieurinnen. Am Freitag endet das Camp mit der Präsentation der Ergebnisse.

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