Globe Theater gewinnt Deutschen Hochschul-Holzbaupreis

Mittwoch. 24. Mai 2017 (Dr. Margareta Bögelein)
Prof. Markus Schlempp, Johannes Walburg, Isabell Stengel und Anders Macht (Mitte v.li.) bei der Preisverleihung. Foto: Küttner/Holzbau Deutschland

Ihr Entwurf „Globe Theater Coburg“ war bereits beim studentischen Entwurfswettbewerb für eine Ausweichstätte während der Sanierung des Coburger Landestheater erfolgreich. Jetzt wurden die beiden Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht für ihren Entwurf mit dem Hochschulpreis Holzbau 2017 ausgezeichnet.

43 studentische Arbeiten aus 17 deutschen Hochschulen und Universitäten bewarben sich um den Hochschulpreis Holzbau 2017. Einen der drei ersten Preise errang der Entwurf „Globe Theater Coburg“ der Architektur-Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht, an dem auch Johannes Walburg aus dem Bauingenieurwesen mitwirkte. Die Jury würdigte ihren Entwurf, der als Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg konzipiert wurde, so: „Der überzeugende Lösungsansatz zeigt, wie mit einer modularen Bauweise eine hohe räumliche Qualität im Innenraum dieses temporären Theaters entwickelt wurde. Dabei wird das Material Holz in seiner Wirkung nach innen und außen sinnfällig eingesetzt. Die Darstellung sowie die technische und konstruktive Durcharbeitung sind herausragend.“

Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 EUR verbunden, das an die beiden Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen geht. Das ausgezeichnete Projekt wurde von den Professoren Roger Karbe, Dietmar Kirsch und Markus Schlempp aus der Architektur, Holger Falter und Martin Synold aus dem Bauingenieurwesen sowie dem Lehrbeauftragten Georg Redelbach betreut.

Die Preisverleihung fand in Hannover im Rahmen der LIGNA, der Messe für Forst- und Holzwirtschaft, statt und wurde von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern gestiftet, einem Verband führender Unternehmen der Bauwirtschaft.

Isabell Stengel freut sich mit ihren Kommilitonen über den Preis: „Das ist der höchste studentische Holzbaupreis in Deutschland und für uns eine große Auszeichnung.“ Die beiden anderen Preise gingen an Studierende der TU Dortmund und der FH Erfurt.