Grundstein für IT- und MedienCenter gelegt

Mittwoch. 12. September 2018 (Dr. Margareta Bögelein)
Grundsteinlegung mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Christian Schoppik vom Bayerischen Wissenschaftsministerium
Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze bei der Grundsteinlegung gemeinsam mit Christian Schoppik vom Bayerischen Wissenschaftsministerium.
Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Christian Schoppik vom Wissenschaftsministerium und Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg
Sie begleiteten die Grundsteinlegung: Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Christian Schoppik vom Wissenschaftsministerium und Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg. (v.li.)
Grundstein des IT- und MedienCenters
Der Grundstein verbindet analoge und digitale Medien.
Ralf Probst und Günther Peppel machen Percussion.
"Analog trifft digital" heißt es auch bei der Percussion von Ralf Probst und Günther Peppel.

Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg wird kräftig gebaut. Anfang des Jahres hoben die Bauarbeiter die Baugrube für das neue IT- und MedienCenter aus. Heute fand die Grundsteinlegung für das knapp 22 Mio. EUR teure Gebäude statt. Es soll künftig die Bibliothek, das Hochschulrechenzentrum, die Computerräume für die technischen Studiengänge und Gruppenarbeitsplätze für Studierende umfassen.

Zum Video: Grundstein der Digitalisierung

Der Startschuss für die „große Baumaßnahme“ am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg fiel bereits im Frühjahr 2012 mit dem Bauantrag an das Bayerische Wissenschaftsministerium. Der Antrag umfasste den Bau eines Parkdecks, das Zentrum für Mobilität und Energie als erster reiner Forschungsbau am Campus Friedrich Streib, ein IT- und MedienCenter sowie die Generalsanierung des Gebäudetrakts für die technischen Studiengänge. Das Parkdeck wurde im Herbst 2016 fertiggestellt und die Forscher zogen im Frühjahr 2018 in das Zentrum für Mobilität und Energie ein.

Spiegelbild der Hochschulaktivitäten

Heute wurde der Grundstein für das neue IT- und MedienCenter gelegt. Für Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze sind „die baulichen Aktivitäten ein Spiegelbild der Aktivitäten, Projekte und Erfolge der Hochschule im Inneren“. Nach seiner Fertigstellung im Sommersemester 2020 wird auf einer Nutzfläche von rund 3.500 m2 eine moderne Kommunikations- und Lernwelt entstehen.

Hochschulpräsidentin Christiane Fritze erinnerte an das Engagement des verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl, der maßgeblich an der Entstehung beteiligt war und die Fassade auswählte. Ihr Dank galt zudem allen, die den Bau möglich gemacht haben: dem Freistaat Bayern für die Finanzierung, dem Bayerischen Wissenschafts- und dem Bayerischen Bauministerium, dem Architekturbüro AV 1 aus Kaiserslautern, dem Staatlichen Bauamt Bamberg und allen beteiligten Planern und Baufirmen.

Aus virtuell wird analog und umgekehrt

Auf der Baustelle werkeln die Handwerker, um „aus der virtuellen Welt der Baupläne eine analoge Welt entstehen zu lassen“, wie Jürgen König, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, betonte. Die Verbindung von analoger und digitaler Welt zeigt sich auch in dem Grundstein: Der Betonwürfel ist mit einer Metallplatte verschlossen, die einen mit Laser eingravierten QR-Code zeigt. In dem Würfel befinden sich analoge Medien, wie Tageszeitungen und die Einladungskarte, Euromünzen, aber auch ein USB-Stick mit den digitalen Bauplänen.

Jürgen König vermittelte den zahlreichen Gästen ein Bild von dem Neubau: „Es entsteht ein modernes Gebäude am zentralen Platz das die Mitte des Campus Friedrich Streib künftig neu definieren wird. Von außen mit goldbronzefarbenen Alutafeln und Mustern verkleidet, die an Platinen erinnern, entsteht eine eindrucksvolle Hülle, aber auch ein großes Atrium, das eine lebendige Lehr- und Lernwelt schafft.“

Für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer wird mit dem neuen IT- und MedienCenter ein „Haus für Digitalisierung“ entstehen, das die Hochschule Coburg weiter stärken wird.

Gemeinsam mit Christian Schoppik vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verschlossen Hochschulpräsidentin Christiane Fritze, Oberbürgermeister Norbert und Bauamtschef Jürgen König den Grundstein mit drei Hammerschlägen.

„Analog trifft digital“ war auch das Motto der musikalischen Percussion von Ralf Probst aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit und seinem Musikerkollegen Günther Peppel von der staatlichen Berufsfachschule für Musik in Kronach.

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