Hochschule Coburg 2025 – Strategische Impulse

Mittwoch. 09. Mai 2018 (Dr. Margareta Bögelein)

Wo will die Hochschule Coburg in der Zukunft ihre strategischen Schwerpunkte setzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Klausurtagung der Erweiterten Hochschulleitung Mitte April auf Kloster Banz. Die Teilnehmer*innen einigten sich darauf, die vorhandenen Stärken der Hochschule zu erhalten und neue Impulse in den Handlungsfeldern Lifelong Learning, Internationalisierung und Digitalisierung zu setzen.

Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze präsentierte in den letzten Monaten in den Hochschulgremien ihre strategischen Impulse und Schwerpunkte. In der Klausurtagung der Erweiterten Hochschulleitung ging es jetzt darum, konkrete Projekte und Maßnahmen zu diskutieren. An der Klausurtagung nahmen neben dem Präsidium der Hochschule die Dekan*innen der Fakultäten, der Leiter des Wissenschafts- und Kulturzentrums, die Frauenbeauftragte Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, der Vorsitzender des Senats, Prof. Dr. Egbert Keßler, und der Referent für Hochschulentwicklung teil. Die Tagung wurde von Dimitrios Lorenz vom ComTeam München, moderiert.

Wesentliche Merkmale verstetigen

Die Teilnehmer*innen wollen die wesentlichen Merkmale des Studiums an der Hochschule Coburg verstetigen und ausweiten. Dazu gehört, die Studierenden für ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln zu sensibilisieren, das interdisziplinäre, projekt- und praxisbezogene Studium zu stärken und auch in Zukunft innovative Lehrformate zu erproben und zu implementieren.

Außerdem sollen die Forschungs- und Transferaktivitäten sowie die regionale Verankerung der Hochschule weiterhin forciert werden. Hier erhofft man sich von der erfolgreichen Umsetzung des „Innovative Hochschule-Projekts CREAPOLIS kräftigen Rückenwind. Darüber hinaus setzt die Hochschule Coburg auf die bisher gesammelten Erfahrungen bei der individuellen Förderung der Studierenden und ihr vielfältigen und weltoffenes Profil.

Systematische Koordinierung von Neuem

Neue Handlungsfelder werden in den Bereichen Lifelong Learning, Internationalisierung und Digitalisierung ausgemacht. Ziel ist hier die systematische Koordinierung und Bündelung der hochschulweit bestehenden Kompetenzen und Erfahrungen, eine bedarfsgerechte Ausrichtung des eigenen Lifelong Learning-Portfolios und die Fokussierung auf strategische internationale Partnerschaften. Schließlich geht es darum, eine Strategie zu definieren, die dazu beiträgt, die Hochschule Coburg als Kompetenz- und Erfahrungszentrum für den digitalen Wandel zu etablieren.

Die Dekan*innen nutzten die Tagung auch zu einem kollegialen Austausch über die Fakultätsgrenzen hinweg. Sie berichteten von ihren Erfahrungen in aktuellen Projekten und stellten geplante Vorhaben vor.

„Die Ergebnisse der Klausurtagung auf Kloster Banz stellen für uns ein solides Fundament für die neue Zielvereinbarung unserer Hochschule mit dem bayerischen Wissenschaftsministerium dar“, freut sich Hochschulpräsidentin Christiane Fritze.

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