Hochschule kam mit Unternehmern in Dialog

Donnerstag. 11. November 2010 (Pressestelle)
Franz Brosch_Dr.-Ing. Peter Buthmann
Franz Brosch (li.) lud Dr.-Ing. Peter Buthmann, Vorstand der KSB AG, zur Vorstellung seines Unternehmens ein.
NMUN-Delegation HS Coburg
Christian Erkenbrecher (re.) stellte die NMUN-Delegation des Jahres 2011 vor.

Gemeinsame Veranstaltung von bayme, vbm und Hochschule

Technik und insbesondere die Fördertechnik mit Industriepumpen macht Spaß. Das vermittelte Dr.-Ing. Peter Buthmann in dieser Woche den Gästen der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“. Mehr als 150 Gäste aus Wirtschaft und Gesellschaft kamen auf Einladung der Unternehmerverbände bayme, vbm und vbw sowie der Hochschule in die Mensa, um sich auszutauschen.

Dr. Buthmann stellte ihnen sein Unternehmen, die KSB AG vor. Die Firma mit Sitz in Frankenthal/Pfalz betreibt ein großes Werk im oberfränkischen Pegnitz. Der Weltmarktführer für verschiedene Pumpensysteme beschäftigt international mehr als 14.000 Mitarbeiter und ist u.a. in den Marktsegmenten Chemische Industrie, Gebäudetechnik, Kraftwerke einschließlich Nuklearkraftwerke, Bergbau und Service aktiv. Er ermunterte die Studierenden, Auslandserfahrungen zu sammeln, denn die deutsche Industrie lebt zum großen Teil vom weltweiten Einsatz ihrer Erzeugnisse.

Eine Möglichkeit, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen, stellte Christian Erkenbrecher vom International Office der Hochschule vor: das NMUN-Projekt. Bei diesem größten Planspiel der Vereinten Nationen (UN) treffen sich jährlich in New York mehr als 5.000 Studierende von weltweit 300 Hochschulen, um über Zukunftsfragen zu diskutieren. Die Hochschule Coburg wird im kommenden Jahr wieder mit einer Studenten-Delegation vertreten sein. Christian Erkenbrecher bedankte sich bei den regionalen Unternehmen für die finanzielle Unterstützung, ohne die eine Teilnahme nicht möglich wäre.

Dass internationale Kompetenz auch bei oberfränkischen Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt, konnte Franz Brosch, Geschäftsführer der oberfränkischen Metall-Arbeitgeberverbände belegen. So hat die oberfränkische Industrie einen Exportanteil von 35 Prozent, der noch über dem Bundesdurchschnitt von 33 Prozent liegt.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl informierte die Gäste außerdem über neue Entwicklungen an seiner Hochschule. Und er hob hervor, dass die siebensemestrige Bachelor-Ausbildung an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in vollem Umfang konkurrenzfähig ist. Um noch mehr junge Leute in der Region zu halten bzw. in die Region zu holen, bedürfe es jedoch verstärkter konzertierter Anstrengungen der Hochschule und der regionalen Wirtschaft. Chancen sieht Prof. Pötzl u.a. beim dualen und berufsbegleitenden Studium sowie bei der Beteiligung am Nationalen Stipendienprogramm.

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