Landtags-Präsidium zu Gast

Mittwoch. 25. Oktober 2017 (Dr. Margareta Bögelein)
Hochschul-Präsidentin Christiane Fritze spricht vor Gästen in der Holzbox am Campus Design
Hochschul-Präsidentin Christiane Fritze stellt den Gästen die Hochschule vor. (Bilder: Bayer. Landtag, Rolf Poss)
Alexander Bärmann arbeitet an einem innovativen Fahrradsattel
Alexander Bärmann aus dem Produktdesign arbeitet gerade an einem innovativen Fahrradsattel.
Professorin Almut Lottmann-Löer zeigt ihr Geotechniklabor
Professorin Almut Lottmann-Löer zeigt ihr Geotechniklabor.
Reinhold Bocklet bedankt sich bei Christiane Fritze und Friedemann Zeitler
Reinhold Bocklet (4. v.li.) bedankt sich bei den Gastgebern Präsidentin Christiane Fritze und Dekan Friedemann Zeitler.

Das Präsidium des Bayerischen Landtags hat sich zum Ziel gesetzt, im Laufe der Legislaturperiode alle bayerischen Regierungsbezirke zu besuchen. Ihre Stippvisite nach Oberfranken in dieser Woche starteten sie am Campus Design der Hochschule Coburg.

Montagmorgen, 7:45 Uhr, Campus Design: In den Werkstätten im Gewölbekeller des Neubaus laufen die letzten Vorbereitungen. Prof. Peter Raab und seine Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign rücken die Exponate studentischer Projektarbeiten zurecht. Dekan Friedemann Zeitler schaut nach, ob in den Werkstätten alles passt. Die ersten Studierenden richten dort ihre Arbeitsplätze ein.

Pünktlich um 8:00 Uhr kommen die Gäste an. Das Präsidium des Bayerischen Landtags beginnt seinen Besuch im Regierungsbezirk Oberfranken am Campus Design. Landtagspräsidentin Barbara Stamm kann aufgrund einer kurzfristigen Terminkollision zwar nicht dabei sein. Ansonsten ist das Präsidium mit seinen VizepräsidentInnen Reinhold Bocklet, Inge Aures, Peter Meyer und Ulrike Gote gut vertreten. Begleitet werden sie u.a. von den Abgeordneten Thorsten Glauber und Susann Biedefeld sowie der oberfränkischen Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.

Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze begrüßt – gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer – die Gäste und stellt die Hochschule Coburg mit ihren profilbildenden Merkmalen vor. Sie bedankt sich für die Förderung durch den Bayerischen Landtag. Gleichzeitig weist sie jedoch darauf hin, wo es in Zukunft Handlungsbedarf gibt. So wünscht sie sich eine Weiterführung des innovativen Lehr- und Studienkonzepts „Der Coburger Weg“. Aktuell kommen die Mittel dazu aus dem Qualitätspakt Lehre-Topf des Bundesbildungsministeriums. Die Förderung läuft jedoch im Jahr 2020 aus und eine Fortführung ist nicht in Sicht.

Dem Landtagspräsidium ist es wichtig, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Dazu haben sie beim Gang durch die Werkstätten ausreichend Gelegenheit. Die Professoren Martin Synold, Mario Tvrtkovic und Holger Falter stellen zudem aktuelle Studien- und Forschungsprojekte aus der Architektur und dem Bauingenieurwesen vor. Professorin Almut Lottmann-Löer gibt Einblicke in das Geotechniklabor. Und Professorin Barbara Fuchs geht auf die interdisziplinären Projekte im Studiengang Innenarchitektur ein. Die Exponate aus dem Institut für Sensor- und Aktortechnik werden von den wissenschaftlichen Leitern Professor Maria Kufner und Professor Klaus Stefan Drese erläutert.

„Es ist großartig, was wir hier gesehen haben“, zeigt sich Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet beeindruckt. Seine Kollegin Ulrike Gote will sich dafür einsetzen, dass „die innovativen Lehr- und Studienformate nach dem Wegfall der Bundesmittel künftig in Bayern finanziell im Regelbetrieb verankert werden“. Für die Landtags-Vizepräsidentin Inge Aures ist der Besuch an der Hochschule quasi ein Heimspiel. Schließlich studierte sie hier vor etlichen Jahren Architektur und absolvierte den Master Denkmalpflege, den die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg gemeinsam anbieten.

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