Schule im Labor

Montag. 10. Juli 2017 (Madelaine Ruska)
Wie sieht Blut im Mikroskop aus und welche Blutkörperchen lassen sich erkennen? Diese zwei Schülerinnen untersuchen ihre Proben ganz genau.

Um die Theorie einmal praktisch zu erleben, besuchten Schüler*Innen aus Coburg, Neustadt und Hof die Hochschule Coburg. Im Labor für Biochemie konnten sie ihr eigenes Blut analysieren.

Im bio-chemischen Praktikum bei Lehrer Bastian Hammer (Gymnasium Alexandrinum Coburg) haben Viktoria Firsching und Wiebke Florschütz schon gelernt, wie ein Mikroskop funktioniert. Ihr eigenes Blut damit zu untersuchen, war dann aber schon etwas Besonderes. „Wir kannten unsere Blutgruppe vorher noch gar nicht“, erzählen die beiden Elftklässlerinnen. Um die zu bestimmen, mussten die Schülerinnen ein paar Tropfen Blut aus ihrem Finger gewinnen. Eine genaue Anleitung gab es von den Mitarbeiterinnen im Labor: Objektträger auslegen, Antikörperlösung drauf tropfen, Finger desinfizieren und anpiecksen, ein paar Tropfen auf den Objektträger geben, Blutausstrich anfertigen.

Unter dem Mikroskop konnten die Schüler und Schülerinnen dann auch ihr Blut betrachten und ihre weißen Blutkörperchen zeichnen. „Die Klassen erleben hier die theoretischen Inhalte mal praktisch“, freut sich Lehrer Bastian Hammer. „Gleichzeitig bekommen die Schüler und Schülerinnen einen Einblick, was sie im Studium später erwartet.“

An zwei Tagen organisierte die Hochschule Coburg das Schülerpraktikum. Daran nahmen Schüler*Innen der beiden Coburger Gymnasien Alexandrinum und Casimirianum, des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg und des Reinhart-Gymnasiums Hof teil.

Diese Angebote finden im Rahmen des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken statt. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten ermöglichen dort Schüler*Innen ab der 10. Klasse in verschiedene Fachbereiche hinein zu schnuppern.

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