Studierende im Dialog mit Unternehmern

Dienstag. 08. Mai 2012 (Pressestelle)
Die Studierenden Anja Langer, Daniel Sauerteig, Sandra Hagen und Manuel Fritsche stellten ihre Fragen an Jens Abromeit und Matthias Blum von der Michelin KG aA (v.li.).
Jens Abromeit, Direktor des Michelin Reifenwerks Bamberg, stellte sein Unternehmen und die Karrieremöglichkeiten vor.

„Hochschule und Unternehmer im Dialog“ – Diese Veranstaltung der Hochschule Coburg mit dem Verband der Bayerischen Wirtschaft vbw gab den Studierenden die Möglichkeit, in Kontakt mit regionalen Wirtschaftsvertretern zu kommen.

„Worauf achten Sie, wenn Sie Hochschulabsolventen einstellen?“ Das wollte Daniel Sauerteig von Jens Abromeit, dem Direktor des Michelin-Werkes Bamberg, bei der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ wissen. Zusammen mit seinen Kommilitonen Sandra Hagen, Anja Langer und Manuel Fritsche nutzte er die Gelegenheit, mit Wirtschaftsvertretern ins Gespräch zu kommen. Franz Brosch, Geschäftsführer des vbw, und Hochschul-Präsident Michael Pötzl forderten die Studierenden auf, selbstbewusst auf die Unternehmer zuzugehen. Gleichzeitig rief Franz Brosch seinen Kollegen aus der Wirtschaft zu: „Die regionale Wirtschaft muss bei den jungen Leuten ihr Gesicht zeigen, damit gut ausgebildete Kräfte hier gehalten werden können.“

Jens Abromeit machte anhand seines Unternehmens, dem Michelin Reifenwerk Bamberg deutlich, was junge Akademiker in der Industrie erwartet: Gute Studienleistungen sind wichtig. Entscheidend bei der Personalauswahl seien jedoch Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie persönliches Engagement. Außerdem verdeutlichte er anhand seiner eigenen Karriere, dass ein technisches Studium und Managementaufgaben sehr gut zusammen passen. Jens Abromeit empfahl den Studierenden: „Beschäftigen Sie sich mit Personalführung und Teamarbeit. Und lernen Sie Sprachen.“ Denn diese Faktoren seien in den internationalen Unternehmensteams die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Wichtiger als ein rascher Hochschulabschluss seinen daher internationale Erfahrungen: „Seien Sie neugierig und gehen Sie ins Ausland“, lautete sein eindringlicher Appell an die Studierenden.

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