Auf einen Blick

Studiengang:
Hebammenkunde
Abschlüsse:
Bachelor of Science (B.Sc.) und Hebamme (erworben durch staatliche Fachprüfung)
Studienform:
Bachelor in Vollzeit/Duales Studium
Studienort:
Bamberger Akademien, Buger Straße 80, 96049 Bamberg
Regelstudienzeit:
7 Semester, 210 ECTS
Studienbeginn:
Wintersemester
Zulassungsvoraussetzungen:
Hochschulzugangsberechtigung und Ausbildungsvertrag mit Praxispartner
Studieren ohne Abitur:
Möglich mit abgeschlossener Berufsausbildung in der Kranken- oder Kinderkrankenpflege
Akkreditierung:
Wird nach Studienbeginn gestartet
Unterrichtssprache:
Deutsch
Fakultät:
Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften
Bewerbung:
Ab sofort: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bei einem Praxispartner
02. Mai – 15. Juli 2021 - Bewerbungsfrist verlängert bis 15.08.
Bewerbung an der Hochschule

Hebammenkunde vorgestellt von Andrea Paucke

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Profil des Studiengangs

Die Anforderungen an Hebammen sind in den letzten Jahren komplexer geworden. Die Hebamme ist heute stärker gefordert, die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung kontinuierlich zu reflektieren und in ihren beruflichen Alltag zu integrieren. Mit diesem Paradigmenwechsel eröffnen sich den Hebammen neue Sichtweisen auf ihren Beruf. Wichtig ist dabei ein evidenzorientierter und salutogenetischer Ansatz. Mit dem dualen Studiengang Hebammenkunde bereiten unsere Praxispartner und wir die Studierenden im klinischen und außerklinischen Setting auf den Beruf vor.

In dem siebensemestrigen Studium stehen für uns die drei Leitprinzipien „Wissenschaftlich denken und handeln“, „Gesund leben als Frau und Familie“ sowie „Hebamme sein“ im Vordergrund.

  • „Wissenschaftlich Denken und Handeln“ bedeutet: Die Studierenden eignen sich hebammen- und bezugswissenschaftliche Erkenntnisse an und gestalten auf dieser Basis die Betreuung von Frau und Familie.
  • „Gesund leben als Frau und Familie“: Durch das Kennenlernen von Ansätzen der Gesundheitsförderung in den Lebensphasen Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit werden die Studierenden befähigt, ganzheitlich zu denken und zu handeln.
  • „Hebamme sein“: Wir legen Wert darauf, das fachspezifischen Wissen anwendungsorientiert zu vermitteln. Und es geht uns darum, dass die Studierenden sich selbst in ihrer Rolle als Hebamme bewusst in den Blick nehmen.

Dual studieren/Praxispartner

Die Verknüpfung von Wissenschaft und intensiver Praxis in Einrichtungen des Gesundheitssystems stellt die Grundlage des Studiums dar. Als Voraussetzung für das Studium muss daher ein berufspraktischer Ausbildungsvertrag mit einem unserer Praxispartner bestehen. Mit dem Vertrag ist auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Ausbildungsgehalt garantiert.

Unsere Praxispartner

Praxis im Studium

Die berufspraktischen Anteile sind in den Studienverlauf integriert und werden in jedem Semester als Praxismodule mit inhaltlich und organisatorisch abgestimmten Studieninhalte gesichert. Dies garantiert, dass die Studierenden unterschiedliche Settings in der Praxis kennenlernen. Praxisbegleiterinnen und -anleiterinnen unterstützen die Studierenden in ihrer praktischen Arbeit, um theoretisch erlernte Tätigkeiten zu repetieren. Die Studierenden werden im geschützten Labor „Skills Lab“ unmittelbar auf ihre praktischen Tätigkeiten vorbereitet. Außerdem findet nach jedem praktischen Einsatz eine Reflektion statt, um das Erlebte zu besprechen und ggf. zu verarbeiten.

Studieninhalte

1. bis 5. Semester

Hebamme sein

  • Geburtsbegleitung gestalten
  • Mutter und Kind im Wochenbett betreuen
  • Als Hebamme im deutschen Gesundheitswesen arbeiten
  • Abweichende geburtshilfliche Situationen erkennen und handeln
  • Berufliches Handeln im beruflichen Kontext
  • Berufspraktische Module (Praxisphasen)

Gesund leben als Frau und Familie

  • Sexualität verstehen und Familie planen
  • Vom Ungeborenen zum Säugling
  • Erkrankungen bei Frau und Kind erkennen
  • Außerklinische Hebammentätigkeit
  • Als Hebamme Gesundheit fördern und präventiv arbeiten

Wissenschaftlich denken und handeln

  • Grundlagen wissenschaftliches Arbeiten
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Kommunikation
  • Technologie und Digitalisierung
  • Hebammenforschung

6. und 8. Semester

  • Evidenzbasierte Begleitung während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit (Staatliche Prüfung)
  • Hebammenarbeit im ethischen und gesellschaftlichen Kontext (Staatliche Prüfung)
  • Hebammenforschung
  • Wahlpflichtmodul
  • Bachelorarbeit mit Begleitseminar
  • Praktische staatliche Prüfung im Praxismodul

Das Wahlpflichtmodul im siebten Semester kann aus den Themenschwerpunkten Pädagogik, Beratung, Betriebswirtschaft, Vertiefung der Hebammenwissenschaft oder Personalführung gewählt werden.

 

Berufliche Perspektiven

Hebamme ist höchstwahrscheinlich der älteste Beruf der Welt. Und ein Beruf mit Zukunftsperspektiven. Die klassischen Beschäftigungsfelder sind:

  • in geburtshilflichen Abteilungen von Krankenhäusern
  • in Hebammenpraxen
  • in Geburtshäusern
  • als freiberufliche Hebamme

Die akademische Qualifikation wird den Absolventinnen und Absolventen künftg weitere Berufsfelder erschließen. Beispielsweise im öffentlichen Gesundheitswesen und in Beratungsstellen, aber auch in Leitungsfunktionen im Krankenhaus. Darüber hinaus eröffnet das Studium Chancen, sich in der Forschung zu engagieren und eine wissenschaftliche Karriere anzustreben.

 

Curriculum und Prüfungsordnung

Der Modulplan gibt einen Überblick über den Aufbau des Studiums. Die Studien- und Prüfungsordnung bildet die rechtliche Grundlage des Studiums. Fragen zu den Inhalten des Studiums beantwortet die Studienberatung.

Bewerbung und Zulassung

Zulassungsvoraussetzungen für das Studium

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder
  • Erfolgreiche Berufsausbildung als Gesundheits- oder (Kinder-)Krankenpfleger*in, Pflegefachkraft oder Krankenschwester/-pfleger im EU-Ausland (& 10 Abs. 1 HebG)
  • Vertrag über eine akademische Hebammenausbildung mit einem unserer Praxispartner; vorzulegen bis zum Ende der Bewerbungsphase (Termin:15.07.)
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate); vorzulegen spätestens bis zur Immatrikulation
  • Ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als drei Monate) vorzulegen spätestens bis zur Immatrikulation

Bewerbung