Internationale Soziale Arbeit

Studiengang wird integriert

Der Studiengang "Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung" erfreut sich bei den Studierenden großer Beliebtheit. Interkulturelle und transnationale Kompetenzen sind heute gleichwohl in allen Bereichen der Sozialen Arbeit erforderlich. Daher werden die Inhalte des Bachelor-Studiengangs "Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung" in den Bachelor-Studiengang "Soziale Arbeit" integriert. Hier gibt es im Rahmen des Studiums prinzipiell für alle Studierende die Möglichkeit, ein Auslandssemester  an einer unserer europäischen und  internationalen Partnerhochschulen oder ein Praxissemester im Ausland zu absolvieren.

Profil der Internationalen Soziale Arbeit

Bereits zu Beginn des Studiums setzt sich der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit mit internationalen Aspekten auseinander. Etwa in Bezug auf die globale Definition Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession (Social Work as a Human Rights Profession) und in Projektwerkstätten, die sich mit inter- und transkulturellen Themen befassen. Im studienbegleitenden Praktikum können sich die Studierenden in entsprechenden Handlungsfeldern ausprobieren und später ihre Erfahrungen in einem internationalen Praxissemester erweitern. Außerdem stehen ihnen spezifische Vertiefungsbereiche offen, um internationale und transkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Beispielsweise zu Themen wie Migration, Anti-Rassismus und Diversity. Die Hochschule Coburg bietet in ihrem Sprachenzentrum zudem vielfältige Angebote zum Erlernen von Fremdsprachen. Auch ein Theoriesemester an einer der Partnerhochschulen ist möglich. Die aktuellen Partnerhochschulen sind hier zu finden.

Gemeinsam studieren – individuell fördern: Der Coburger Weg

Der Studiengang Soziale Arbeit ist Teil des Modellprojekts „Der Coburger Weg“. Das heißt: Die Studierenden arbeiten fachübergreifend bei Projekten mit Studierenden aus anderen Studienbereichen zusammen und sie können spezielle individuelle Beratungsangebote wahrnehmen. Außerdem gibt es für sie Studienangebote, bei denen sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen beschäftigen.

Praxis

Projekte

Die Studierenden sind von Anfang an in Praxisprojekte eingebunden. Konkrete Projekte mit regionalen und überregionalen Partnern aus Schulen und sozialen Einrichtungen fordern die Studierenden heraus, ihre Arbeitsergebnisse sicher zu präsentieren und schaffen Kontakte zur Praxis.

Praktisches Studiensemester

Das praktische Studiensemester findet in der Regel im vierten Studiensemester statt und wird im Ausland absolviert. Es umfasst einen zusammenhängenden Zeitraum von 26 Wochen, einschließlich der Praxisbegleitung.

Studienbegleitendes Praktikum

Das studienbegleitende Praktikum findet für die Studierenden schwerpunktmäßig im zweiten Semester statt. Es umfasst insgesamt 60 Stunden und kann entweder als wöchentliches Praktikum (1x pro Woche ca. zwei bis vier Stunden, ab April) oder als Blockpraktikum (ein bis zwei Wochen am Stück, ab Pfingsten) absolviert werden.

Inhalte

Deutsche und internationale Studierende sitzen im Kreis und sprechen über Soziale Arbeit weltweit.

Zu Beginn des Studiums der Sozialen Arbeit werden die Grundlagen der Sozialarbeitswissenschaft vermittelt. Dazu zählen Forschungsmethoden und Theorien der Sozialen Arbeit. Auch gesellschaftswissenschaftliche (Politik, Soziologie, Sozialmedizin) und humanwissenschaftliche Perspektiven (Pädagogik, Psychologie, Medizin) sind Bestandteil des ersten Studienabschnittes (1. – 3. Semester).  Daneben spielen die Gemeinwesenarbeit, soziale Gruppenarbeit und Einzelhilfe, Wahrnehmung und Kommunikation sowie Grundlagen und Techniken des Sozialmanagements eine Rolle. Das praktische Studiensemester (4. Semester) kann im Ausland absolviert werden.

Im zweiten Studienabschnitt (5. – 7. Semester) geht es u.a. um die berufliche Identität der Sozialarbeitswissenschaft, eine Einführung in das Recht, die Methoden der Rechtsfindung sowie Familien-, Kinder- und Jugendhilferecht. Vertiefende Themen sind u.a. Europäische Sozialarbeit, internationale Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft sowie internationale und antirassistische Sozialpädagogik. Hauptbestandteil des letzten Semesters ist die Bachelorarbeit.

Das Studium ermöglicht den Studierenden den Erwerb fundierter Kompetenzen im Bereich transnationaler und interkultureller Sozialer Arbeit und qualifiziert für Aufgaben in Deutschland und/oder international. Es gibt Einblicke in das vielschichtige Bedingungsgefüge sozialer Benachteiligungen, so dass die Studierenden wissenschaftlich fundiert handeln können. Während ihres Studiums erwerben sie die praktischen und theoretischen Grundlagen der Sozialen Arbeit.

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