Gemeinsam zum Doktorhut

Mittwoch. 13. November 2019 (Pressestelle)
Sie starten gemeinsam in das neue Mentoringprogramm.
Sie starten gemeinsam in das neue Mentoringprogramm.

Früher war das Schreiben einer Doktorarbeit oft eine anstrengende und einsame Sache. Anstrengend ist es heute immer noch. Mit ihrem Mentoringprogramm für Doktorandinnen bietet die Hochschule Coburg ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs jedoch eine Plattform sich auszutauschen. Und sie stellt ihnen Mentor*innen aus der Praxis an die Seite. Zum Wintersemester 2019/20 startete bereits der dritte Jahrgang.

Vier junge Frauen, die an der Hochschule Coburg an ihrer Doktorarbeit schreiben, werden ein Jahr lang von berufserfahrenen Menschen begleitet. Auch zwei junge Männer fanden die Idee gut, sich von einem Mentor begleiten zu lassen und nehmen zusätzlich an dem Programm teil. Bei einem Einführungsworkshop tauschten sich Mentor*innen und Mentees zu ihren Erwartungen und Befürchtungen aus.

„Mir hätte ein Mentor wahrscheinlich so manchen Umweg gespart“ beschreibt Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport bei Brose Fahrzeugteile, seine Motivation als Mentor dabei zu sein. „Die Doktorarbeit sollte aus Leidenschaft passieren“, betont Dr. Thomas Meins, Werkstoffleiter bei Dr. Schneider. „Nie wieder hat man die Gelegenheit, so vertieft etwas zu erforschen, nutzt diese Zeit“, rät er den Doktorand*innen. Prof. Dr. Katrin Feldermann von der SRH Hochschule Heidelberg betont: „Habt Mut, eure eigenen Ideen in der Promotion auszuprobieren und für euer Thema einzutreten“.

Mentee Monika Schnabel, die in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit promoviert, findet besonders den offenen Austausch mit allen Teilnehmenden anregend. „Es beruhigt mich zu hören, dass formale Hürden zur Doktorarbeit dazugehören. Ich habe nun einige Ideen bekommen, wie ich sie meistern kann“, ist sie zuversichtlich. Die Trainerin Dr. Vera Bissinger begleitet die Mentoringprozesse von Anfang an kompetent mit ihrer langjährigen Erfahrung als Referentin für akademische Personalentwicklung und Koordinatorin der zentralen Mentoring-Programme an der Georg-August-Universität Göttingen. Auch für den dritten Auftakt ist sie wieder an die Hochschule Coburg gekommen.

Beim anschließenden Netzwerkdinner dankte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze den scheidenden und den neuen Mentor*innen für ihr Engagement und wünschte allen Mentees Erfolg bei der Promotion. Im Kamingespräch gab die neue Frauenbeauftragte der Hochschule Prof. Dr. Christiane Alberternst Einblicke in ihren Karriereweg: „Häufig hat es sich bei mir auch ohne Planung gut gefügt. Rückblickend war ich dann besonders erfolgreich, wenn ich etwas gern gemacht habe.“ „Unser Netzwerktreffen war eine gelungene Veranstaltung, bei der alle gut in Austausch kamen“, freut sich die Hochschulvizepräsidentin und Initiatorin des Mentoringprogramms Prof. Dr. Aileen Funke. Die Hochschule Coburg nimmt unter den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem Angebot zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Vorreiterrolle ein.

Die Mentor*innen des aktuellen Programms:
Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport Brose
Dr. Vera Bissinger, Trainerin
Dr. Thomas Meins, Leiter Werkstofftechnik, Dr. Schneider
Prof. Dr. Katrin Feldermann, SRH Hochschule Heidelberg
Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin Bundeszentrum für Ernährung
Prof. Dr. Tanja Mühling, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Prof. Dr. Ellen Kienzle, Ludwig-Maximilians-Universität München

Die teilnehmenden Doktorand*innen sind:
Felix Zastrow, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)
Felix Brand, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften/Institut für Sensor- und Aktortechnik
Maike Schröder, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)
Monika Schnabel, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/Creapolis
Maria Kuhn, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
Christina Röhrich, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Koordiniert wird das Programm von Dr. Renate Lucke

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