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4. September '19

Die Hochschule Coburg wird in Zukunft einen Studiengang Hebammenkunde anbieten. Bislang werden Hebammen in Deutschland drei Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Künftig sollen sie ein duales Studium absolvieren.

Die Hochschule Coburg zählt zu den vier von Wissenschaftsminister Bernd Sibler vorgeschlagenen nordbayerischen Standorten, die künftig eine akademische Hebammenausbildung anbieten werden.

Sibler sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Versorgung mit Hebammen in Oberfranken weiter auszubauen. „Als zweifacher Vater habe ich selbst erfahren, welch wichtige Aufgabe Hebammen erfüllen. Mit der akademischen Ausbildung möchten wir diesen bedeutenden Beruf für junge Menschen noch attraktiver machen. Die HAW Coburg und die Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg tragen mit ihrem gemeinsamen Engagement dazu bei, die Hebammenausbildung weiterzuentwickeln und noch mehr Nachwuchskräfte zu gewinnen“, betonte der Minister in einer Mitteilung.

Die Hochschule Coburg verfüge bereits über ein gesundheitsrelevantes Profil, in das sich der Studiengang Hebammenkunde optimal einfüge, heißt es weiter. Die Kooperation mit den Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg, einer der traditionsreichsten Hebammenschulen in Bayern und Deutschland, ermögliche eine lückenlose Ausbildung von Hebammen.

Neben der Hochschule Coburg werden in Nordbayern auch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg den Studiengang Hebammenkunde einrichten. Insgesamt gibt es in Bayern dann sieben Standorte mit diesem Angebot.

Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Coburg als Standort ausgewählt wurde. Die Hochschule Coburg kann damit einen wichtigen Beitrag zur akademischen Hebammenausbildung in Oberfranken leisten. Der Studiengang ist ein weiterer wesentlicher Baustein in unserem Zukunftscluster „Gesund leben“, das wir auch in Zukunft noch ausbauen möchten. Mein Dank gilt an dieser Stelle der großartigen Unterstützung durch unsere Partner in der Region – ob Politik, Wirtschaft oder Gesundheitswesen – sie haben diese Entscheidung erst möglich gemacht.“ 

Mehr dazu: Dualer Studiengang Hebammenwesen geplant

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