Coburger Schüler gewinnen bei Jugend forscht

Montag. 08. April 2019 (Pressestelle)
Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier (v.l.)
Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier (v.l.) Foto: DRÄXLMAIER Group

Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier vom Gymnasium Ernestinum in Coburg haben beim bayerischen Landeswettbewerb von Jugend forscht den 1. Platz im Bereich Technik belegt. Ihr Projekt haben sie an der Hochschule Coburg im Rahmen des TAO-Schülerforschungszentrums verwirklicht.

Bayernweit hatten 2.001 Teilnehmer 1.075 Projekte für Jugend forscht 2019 angemeldet. Nur die 88 besten Jungforscher schafften es ins Landesfinale nach Vilsbiburg. Dort präsentierten sie – alleine oder im Team – insgesamt 56 Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit. Auch die drei Coburger Schüler Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier waren dabei. Sie haben untersucht, ob sich mittels 3D-Druck auch Teile herstellen lassen, die im Hochvakuumbereich zum Einsatz kommen. Entstanden ist ein erster Prototyp – eine Vakuumkammer, bei der dank 3D-Druck funktionelle Besonderheiten bereits im Herstellungsprozess verwirklicht werden konnten. Mit ihrer Arbeit belegten sie den 1. Platz in der Kategorie Technik. Die elf Landessieger vertreten den Freistaat im Mai beim großen Bundesfinale von Jugend forscht in Chemnitz.

Die Idee für das Projekt hatte der ehemalige Ernestinum-Lehrer Christian Wolf. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Prechtl betreut er immer wieder Angebote für Schüler*innen an der Hochschule Coburg. Dabei beschäftigen sich die beiden auch mit Vakuumtechnik. Auf der Suche nach einer kleinen Vakuumkammer für die Projekte des Schülerforschungszentrums, kam Wolf auf die Idee, diese einfach selbst im 3D-Druck Verfahren herzustellen. Ihm gelang es Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier für seine Idee zu gewinnen.

Im Labor für angewandte Vakuumtechnik der Hochschule Coburg haben die Gymnasiasten dann die Grundlagen der Vakuumtechnik und -physik kennengelernt und die Komponenten ihrer Vakuumkammer getestet. Eine wichtige Unterstützung für Bau und Entwicklung der Kammer leisteten die Firmen Hofmann aus Lichtenfels und VACOM aus Jena.

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