Mit einem Pitch zur Abschlussarbeit

Montag. 13. Januar 2020 (Dr. Margareta Bögelein)
Florian Bertges, Claus-Burkard Böhnlein, Stefan Knoll, Willi Reinhardt, Holger Epp und Johanna Roth
Florian Bertges, Claus-Burkard Böhnlein, Stefan Knoll, Willi Reinhardt, Holger Epp und Johanna Roth (v.li.) beim Thesis-Pitch.
Studierende im Gespräch mit Unternehmensvertretern
Die Studierenden konnten sich direkt mit den Unternehmen über die Themen austauschen.

In ihren Abschlussarbeiten sollen Studierende ihr Wissen und ihr Können unter Beweis stellen und sich neues Wissen erarbeiten. Das gelingt am besten, wenn konkrete Fragestellungen aus der Praxis bearbeitet werden. Die Hochschule Coburg geht neue Wege, um Studierende und Unternehmen zusammenzubringen. Bei einem sog. „Thesis-Pitch“ stellen Unternehmen aktuelle Themen im Hörsaal vor. Im Anschluss können sich interessierte Studierende an Kontaktinseln im Foyer direkt bei den Unternehmen vorstellen.

Die Idee für den „Thesis-Pitch“ der Unternehmen stammt von Dr. Florian Bertges. Er führt das mittelständische Unternehmen Bittner Werkzeugbau in Dörfles-Esbach und ist im Beirat des Studiengangs Industriewirtschaft der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein, der den Studiengang leitet, griff die Idee auf und lud Studierende ein, sich ihre Abschlussthemen aus erster Hand zu besorgen.

Neben dem Unternehmen Bittner Werkzeugbau präsentierten Holger Epp und Johanna Roth von der Dietz GmbH Neustadt b. Coburg sowie Stefan Knoll und Willi Reinhardt von der Harry’s Feintechnik GmbH Eisfeld aktuelle herausfordernde Themen, für die sie sich die Unterstützung durch Studierende wünschen.

Breites Themenspektrum

Die möglichen Themen sind sehr breit gefächert. Sie reichen von der Echtzeitanbindung neuer Maschinen und der Planung logistischer Ströme bis zu einer durchgängigen Qualitätsplanung. Auch das Thema Personalführung im Sinne eines wertschöpfenden Umgangs mit den Mitarbeitern und das Überwinden von „Inseldenken“ haben die Unternehmensvertreter im Gepäck. Außerdem suchen sie Ideen zur Erschließung neuer Anwendungsfelder für eine vorhandene Technik und sie bieten den Studierenden an, die damit verbundenen Marktanalysen durchzuführen. Darüber hinaus erhalten Studierende die Chance, im Rahmen ihrer Abschlussarbeit Einblicke in die Strategien zur Einführung neuer Produkte in den Markt zu erhalten.

Im ersten Durchgang nahmen neben den drei Unternehmen circa 30 Studierende an dem „Thesis-Pitch“ teil. Sie kamen so an spannende, herausfordernde und praxisrelevante Themen für ihre Abschlussarbeit. „Die Reaktionen der Unternehmensvertreter und der Studierenden waren durchweg sehr positiv. Wir planen für das kommende Sommersemester den 2. Thesis-Pitch. Mein Ziel ist es, daraus ein Format zu machen das fakultätsübergreifend ist und gezielt auch technische sowie naturwissenschaftliche Themen aufnimmt“, so lautet das Fazit von Professor Böhnlein.

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