Studierende als Ideengeber für neue Produkte aus dem 3D-Drucker

Donnerstag. 16. Januar 2020 (Pressestelle)
Markus Dinkel und Josef Slezak mit dem Hornlautsprecher aus dem 3D-Drucker
Markus Dinkel und Josef Slezak präsentieren ihren Lautsprecher aus dem 3D-Drucker.

Um neue Produkte und Konzepte zu entwickeln, suchen Unternehmen heute auch Anregungen von außen. Open Innovation heißt dieses Format. Die Hans Weber Maschinenfabrik GmbH hat das jetzt mit Studierenden der Hochschule Coburg getestet.

Warum nicht mal einen Lautsprecher im 3D-Drucker herstellen oder einen E-Roller? Studierende der Studiengängen Integriertes Produktdesign, Maschinenbau und Automatisierungstechnik und Robotik haben diese Ideen beim Wettbewerb von Hans Weber verfolgt und ausgearbeitet. Die Firma hat einen sogenannten Makeathon veranstaltet, um neue Produkt- und Konzeptideen für die vor einem Jahr gegründete Sparte „Additive Fertigung“ zu sammeln. 

Die Aufgabenstellung konnten sie alleine oder in Teams bearbeiten. Technische Ansprechpartner der Hans Weber Maschinenfabrik und in der Entwicklungsabteilung unterstützten sie dabei. „Wir haben an dem Makeathon teilgenommen, weil wir uns für Innovationen interessieren“, erklären Markus Dinkel und Josef Slezak. „Uns hat die Möglichkeit gereizt etwas gemeinsam zu erfinden. Dabei fanden wir besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit interessant.“ Der angehende Automatisierungstechniker und der Anwendungsentwickler haben mit ihrer Ausarbeitung eines Hornlautsprechers (wird z.B. bei Megafonen verwendet) den ersten Platz belegt. Insgesamt wurden die drei besten Entwürfe ausgezeichnet.

„Für die Firma Hans Weber war die Aktion auf jeden Fall ein großer Erfolg. Die professionelle Ausarbeitung der Aufgabenstellung und die Entwicklung eigener Ideen und Konzepte hat uns positiv überrascht. Auch da die Zeitspanne sehr kurz war“, freut sich Manuel Kolb, Initiator der Aktion und kaufmännischer Leiter der Sparte „Additive Fertigung“ bei Weber. Die Ideen der Teilnehmer werden jetzt im Großformat 3D Drucker bei Hans Weber gedruckt. „Außerdem bleiben wir auf jeden Fall mit den Teilnehmern in Kontakt“ verrät Manuel Kolb.

Durchgeführt wurde der Wettbewerb gemeinsam mit dem Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. „Unsere Aufgabe ist es den Wissenstransfer zwischen der Hochschule und Unternehmen in der Region zu intensivieren – auch gerne über innovative Kooperationsformate wie dem Makeathon mit der Hans Weber Maschinenfabrik GmbH“ erklärt Verena Blume, Projektmanagerin bei CREAPOLIS.

Der Kontakt zu CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, entstand durch das IZK (Innovations-Zentrum Region Kronach e.V.). Auch Hendrik Montag-Schwappacher ist begeistert von den Resultaten. „Ich finde dieses Format ein erfolgreiches Modell und bin überzeugt, dass es besonders auch für kleinere Unternehmen hier in der Region von Nutzen sein kann.“ 

 

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