Was bewirkt der Biokraftstoff im Auto?

Dienstag. 24. November 2015 (Pressestelle)

Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt hat Christoph Pabst in seiner Doktorarbeit untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt im neuen Band der FJRG-Buchreihe veröffentlicht.

Christoph Pabst hat an der Hochschule Coburg Physikalische Technik studiert und im Anschluss an der TU Braunschweig promoviert. Anhand eines Nutzfahrzeugmotors untersuchte der Diplom-Ingenieur (FH), wie sich der Einsatz von fossilen und biogenen Kraftstoffen auf die Abgasnachbehandlung und damit die Emissionen auswirkt. Seine Messungen zeigen, dass sich durch die Beimischung von hydriertem Pflanzenöl und Rapsölmethylester zum fossilen Dieselkraftstoff alle limitierten Emissionen verringern lassen.

Seine Dissertation ist der mittlerweile 13. Band der Buchreihe der Fuels Joint Research Group. Diese erschient im Rahmen der TAC Academy und wird vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg (Prof. Dr. Jürgen Krahl), der TU Braunschweig (Prof. Dr. Peter Eilts), der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Jürgen Bünger) und dem Thünen-Institut Braunschweig (Prof. Dr. Axel Munack) herausgegeben. Alle Bände der Reihe finden sich unter: www.fuels-jrg.de

Bibliografisches:

Christoph Pabst - Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt am Beispiel eines Motors mit SCR-Abgasnachbehandlung, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN 978-3-7369-9125-5