Woran forschen unsere Dozent*innen?

Donnerstag. 11. Juli 2019 (Pressestelle)
Studierende präsentieren ihre Projekte
Die Studierenden profitieren bei ihren Projekten von den Forschungen ihrer Dozent*innen.

Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit wollten wissen, woran ihre Dozentinnen und Dozenten forschen. Unter dem Titel #letshearabout #Forschung lud die Fachschaft zu dem offenen Abend ein, an dem die Lehrenden vorstellen konnten, was sie im Bereich Forschung aktuell umtreibt.

„Die Studierenden haben großes Interesse daran, mit welchen Themen sich ihre Dozent*innen außerhalb der Vorlesungen beschäftigen,“ betonte Studierendenvertreterin Nina Weidelener bei der Veranstaltungseröffnung. Dies könne nicht nur zur eigenen Themenfindung inspirieren, sondern auch die Orientierung bei der Suche nach Betreuer*innen für die Abschlussarbeit erleichtern. So entwickelte die Fachschaft ein Format, in dem Dozierende ihre aktuellen Forschungsprojekte in Kurzvorträgen präsentierten. Im Anschluss gab es Raum für offenen Austausch und tiefergehende Fragen an die Referent*innen.

„Vernetzung startet vor der eigenen Bürotür.“

Monika Schnabel, Projektmanagerin von CREAPOLIS, unterstützte die Studierenden bei der Organisation. Als Innovations- und Transferplattform der Hochschule ist Vernetzung ein zentrales Anliegen von CREAPOLIS. „Diese Vernetzung startet direkt vor der eigenen Bürotür“, erklärt Monika Schnabel. Im Austausch mit den eigenen Kolleg*innen und den Studierenden werden Schnittstellen sichtbar und es entstehen Ideen für neue, gemeinsame Forschungsansätze.

Die Vernetzungsidee hin zu den Studierenden stieß sowohl bei den Studierenden als auch bei den Dozierenden auf große Resonanz. Fünf aktuelle Projekte wurden vorgestellt und mit etwa 50 interessierten Fakultätsmitgliedern war der Raum gut gefüllt. Die Themen und Arten der Forschung hätten kaum vielfältiger sein können: Lehr- und Auftragsforschung, Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse, Übergewicht und Gesundheitskompetenz, Rechtsanwendung und -vermittlung in der Sozialen Arbeit, Kinderrechte, Inklusives Theater und sexuelle Selbstbestimmung, Befragung und Beobachtung. Es wurde deutlich, wie umfangreich die Themen und Forschungsmethoden in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit sind und dass Forschung in der Sozialen Arbeit und Gesundheitsförderung auf verschiedenste Art und Weise stattfindet. Auch die Gestaltung der Kurzvorträge war sehr unterschiedlich, ausgesprochen authentisch und informativ.

Rolle der Forschung im Studium

Dass Forschung bei Studierenden auf Interesse stößt, zeigte sich in besonderer Weise im Anschluss an die Kurzvorträge. Hier kamen Studierende und Dozierende über die Forschungsthemen ins Gespräch kamen und sie diskutierten über die Rolle der Forschung im Studium. Die Dozierenden zeigten sich erfreut über das große studentische Interesse an ihrer Arbeit außerhalb der Hörsäle.

Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass #letshearabout #Forschung eine gelungene, innovative Veranstaltung war, die möglichst in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden sollte.

Vorgestellte Forschungsthemen

Konkret stellten folgende Dozent*innen ihre Forschungsthemen vor:

Matthias Scheibe: Sozialräumliche Aspekte bei der Konstruktion von Männlichkeit(en), insbesondere Lehrforschung „Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse“

Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften mit Prof. Holger Hassel und den beiden Promovierenden Maike Schröder und Felix Zastrow: Forschungsschwerpunkt des IaG „Interventionen im sozialen Kontext“ mit den Beispielen „Webbasierte Planungstool für die Prävention von Kinderübergewicht“ und „Food Literacy, Health Literacy mit/für ältere Menschen“

Prof. Daniel Herbe und Prof. Eckart Buchholz-Schuster: Methodische und empirische Forschungsprojekte und -vorhaben zur Rolle psychosozial orientierten Rechts in Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit

Prof. Claudia Lohrenscheit: Auslaufendes Forschungsprojekt: „TheaterRebellion“ – inklusives Theater zur Ausweitung der Kunstzone: Theater Thikwa in Berlin (Athena Verlag 2018); Aktuelles Forschungsprojekt: Alternativbericht zur UN-Kinderrechtskonvention mit der National Coalition (Netzwerk Kinderrechte Deutschland); Kommendes Projekt: Aktualisierte Neuauflage des Sammelbandes „Sexuelle Selbstbestimmungsrechte“ (1. Auflage: NOMOS Verlag 2008)

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