Prof. Dr. Elke Schwinger

Lehr- und Forschungsgebiete

  • Grundlagen und aktuelle Diskussionen der Wissenschaftstheorie, der Praktischen Philosophie und Politischen Theorie
  • Ansätze und Problemlagen der modernen Berufsethik (u.a. Ethik Sozialer Arbeit, Technikethik, Wirtschaftsethik und Bioethik)
  • Diskurse der Gerechtigkeitstheorie (Antike bis Gegenwart), der modernen Demokratietheorie und aktuelle Menschenrechtsfragen
  • Theorie und Praxis der Demokratiepädagogik und des modernen Konfliktmanagements (Kooperatives Lernen, interkulturelle Kommunikation und Mediation)

Lehrveranstaltungen

  • Zukunft gestalten: Eigene Wege gehen, ein gelungenes Leben führen im Rahmen von Maßgaben der Gerechtigkeit, Solidarität und nachhaltigen Wirtschaftens
  • Ethische Reflexionen: Soziale und individuelle Verantwortung in moralischen Dilemmata übernehmen
  • Wissen(schaft) begreifen, entwickeln und begründen: Reflexionen zu Wissenschaftstheorie und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens
  • Diversity-Management: Führungsverantwortung zwischen Fragen der Anerkennung von Vielfalt und Gleichheitsansprüchen

Funktionen in der Hochschule

  • Leitung des Wissenschafts- und Kulturzentrums der Hochschule
  • Mitglied der Erweiterten Hochschulleitung
  • 1. Stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule
  • Mediatorin/ Mitglied des drei-köpfigen Teams für internes Konfliktmanagement
  • HEPCo-Beauftragte des WiKu

Kurzvita

Frau Prof. Dr. Elke Schwinger, Jahrgang 1960, studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Philosophie an den Universitäten Marburg, Erlangen und München. Der Promotion in Philosophie („Identität der Person“ - Kierkegaard, Adorno und Habermas, Würzburg/1991) folgte nach der Publikation des Lehrbuchs „Angewandte Ethik“ (München/ 2001) die Habilitation 2003 (Lehrbefugnis Politische Theorie und Philosophie) mit der Schrift „Der ‚Geist des Kapitalismus‘ und die Zukunft der Arbeitsgesellschaft“ (Würzburg/ 2005).

Frau Prof. Schwinger arbeitete an der Universität der Bundeswehr München als wissenschaftliche Assistentin (C1). Als fundiert ausgebildete (Wirtschafts-) Mediatorin (IMS München) sammelte sie freiberuflich Erfahrungen im modernen Konfliktmanagement. Auch durch den Einsatz der vielfältigen Techniken der Demokratiepädagogik, die sie im Gymnasialunterricht (Philosophie, Ethik und Sozialkunde) in München erproben konnte, beweist Frau Prof. Schwinger ihre Qualifikation für fachübergreifende Themenstellungen und praktische Fragen der Philosophie: So z.B. Training für Zivilcourage, interkulturelle Kommunikation, kooperatives Lernen, modernes Konfliktmanagement und Strategien der Gleichstellung.

Nach ihrer Tätigkeit als Privatdozentin der Universität München, als Lehrbeauftragte der Hochschule München (Ethik für Soziale Arbeit, Formen politischen Engagments) und Eichstätt (Wirtschaftsethik-Master – Grundlagen der Ethik) vertiefte sie 2004-2011 ihre Spezialisierung auf Berufsethik, Menschenrechtsfragen und Demokratietheorie in weiteren wissenschaftlichen Publikationen. Seit dem Wintersemester 2012 hat Frau Schwinger die „Professur für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Ethik“ an der Hochschule Coburg inne. Sie setzt ihre Kompetenzen und Fachkenntnisse speziell  in interdisziplinären Lehrveranstaltungen, fachübergreifenden Projektseminaren des „Coburger Wegs“ und in fachübergreifenden Seminarangeboten des Wissenschafts-und Kulturzentrums (WiKu) an der Hochschule Coburg ein, - d.h. punktuell auch im Masterbereich (Ethik, Wissenschaftstheorie und Mediation). Als Herausgeberin und Mit-Autorin des Tagungsbandes „Inter- und Transdisziplinarität als Herausforderung akademischer Bildung“ (transcript Vlg./ 2014) dokumentierte sie mit ihrer Kollegin, Frau Prof. Schier, die Herausforderungen des anspruchsvollen Bildungskonzepts inter- und transdisziplinären Lehrens und Lernens.

Seit dem 1.Oktober 2013 leitet Frau Prof. Dr. Schwinger das Wissenschafts- und Kulturzentrums der Hochschule. Als Initiatorin vieler kultureller Veranstaltungen bringt sie hier verstärkt den Schwerpunkt „Förderung gesellschaftlich-politischen Verantwortungsbewusstseins“ ein und stellt „Fragen bzw. Konfliktpotentiale kulturellen und sozial-ökonomischen Wandels“ öffentlich zur Diskussion.

Mitgliedschaften

  • Mitglied der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaften (DVPW)
  • Mitglied der Societas Ethica (Intern. U. interdiszipl. Forschungsvereinigung zu Fragen der Menschenrechtsdiskussion)