Programm am Campus Design
Das Programm besteht aus durchgehenden Formaten und Angeboten, die zu bestimmten Zeiten stattfinden.
Ein Lageplan zur Orientierung wird hier in Kürze zu finden sein.
Legende
Dieses Programm ist auch für Schülerinnen und Schüler geeignet. Bitte achtet auf die Altersangaben im Programm.
Forschung zu innovativen Lösungen für klimafreundliche Energie und zukunftsfähige Mobilität.
Hier findet ihr einen Stempel für unsere Stempelaktion.
Ganzheitliche Gesundheitsforschung für Mensch, Tier und Ökosysteme.
Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Raumkapazität begrenzt. Bitte plant für euren Besuch gegebenenfalls Wartezeiten ein.
Forschung zu intelligenter Sensorik und Datenanalyse für eine vernetzte und automatisierte Welt
Durchgehende Programmpunkte | 17:00 – 21:00 Uhr
Zukunft gestalten – Büchertisch
Blättert durch inspirierende Bücher über Wissenschaft, Design und Innovation. Lasst euch inspirieren und kommt mit Studierenden des Master Design ins Gespräch.
Prof. Mark Phillips
Experimenta: Bauphysik zum Anfassen – Mitmachstationen
Physikalische Kräfte, mathematische Spielereien und Zauberticks: Führt selbst spannende Experimente aus Mathematik, Physik, Mechanik und Optik durch.
Prof. Dr. Egbert Keßler
Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer
Wettbewerb Turmbau
Stapelt Steine zu imposanten Türmen und messt Eure Geschicklichkeit. Entdeckt, wie Balance, Kreativität und Planung zusammenspielen.
Verena Fritsch
Frauen in der Wissenschaft – KI macht sie sichtbar
Entdeckt die oft übersehenen Leistungen von Frauen in der Wissenschaft: KI-gestützte Bilder der Fotografin Gesine Born machen Wissenschaftlerinnen und ihre Beiträge sichtbar.
Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer
Baustoffkundelabor – Experimentalvorlesung
Testet und beobachtet unterschiedliche Baustoffe live im Labor. Entdeckt, welche Eigenschaften Materialien wirklich stark oder flexibel machen.
Prof. Dr. Markus Weber
Internet of Things – Produkte lernen denken
Von smarten Haushaltsgeräten über Schlafanalyse bis zu Pflanzenmonitoring – entdeckt Prototypen des Internet of Thing und erlebt interdisziplinäre Projekte, die Sensorik, Datenerfassung und Gestaltung verschmelzen.
Prof. Philipp Stingl
Neue Ideen für das Europa Center
Seht die Entwürfe zukunftsweisender Abschlussarbeiten und entdeckt kreative Konzepte zur Umgestaltung des Europa Centers in Berlin. Trefft die Studierenden und diskutiert direkt über ihre Ideen und ihre wissenschaftlich basierte Vorgehensweise
Prof. Mark Phillips
Raumgefühl: Fällt euch die Decke auf den Kopf?
Erkundet unterschiedliche Raumdecken und erlebt, wie Materialien, Formen und Licht eure Wahrnehmung verändern. Spürt, wie Gestaltung unser Wohlbefinden beeinflusst.
Prof. Gemma Koppen
Composed Realities – interaktive Rauminstallation
Taucht ein in einen Raum aus Projektionen, Klang und Virtual Reality, der sich durch eure Bewegung verändert. Beeinflusst die Atmosphäre selbst und erlebt, wie Realität und Digitales verschmelzen.
Brigitta Sommer
Forschung greifbar: von der Idee zum Chip
Seht, wie ein mikrofluidischer Chip mit feinen Kanälen entsteht, der später (live im Nachbarlabor) Flüssigkeiten für Experimente lenkt. Vom CAD-Modell bis zur fertigen CNC-gefrästen Komponente erlebt ihr, wie Forschung in der Werkstatt beginnt.
Siegfried Vorister
UltraHip & BoneWatch – medizinischer Ultraschall
Hier wird gezeigt, wie Ultraschall Knochenheilung und Implantate überprüft. Probiert Messungen selbst aus und seht die Technik live in Aktion.
Jan Lützelberger
Gold, Silber und Diagnosetests – Mikrofluidik entdecken
Lüftet mit uns die Geheimnisse von Corona- und Schwangerschaftstests und entdeckt, wie Mikrofluidik Krankheiten nachweist. Seht, wie Gold und Silber in vielen Farben Codes verstecken.
Jonas Kluitmann
Ultraschall & Spektrometer: Getränke analysieren
Auch Limo und Saft bestehen fast nur aus Wasser – und unterscheiden sich davon doch so sehr: Messt live, wie Zucker die Schallgeschwindigkeit verändert und welche Stoffe eure Getränke wirklich ausmachen.
Immanuel Roßteutscher
Durch die Wand sehen – Bauwerksprüfung mit Radar
Elektromagnetische Wellen reagieren auf Wassermoleküle: Mit Radarstrahlen blickt ihr ins Innere von Sandsteinblöcken und seht, wo sich Wasser versteckt. Beobachtet live, wie unsichtbare Signale zu einem klaren Feuchtebild werden.
Oliver Blaschke
Radio, WLAN, Bluetooth: Funkwellen sichtbar machen
An einem Messgerät kann mithilfe eines Drehrads selbstständig ein beliebiger Radiokanal „Hands-on“ gesucht und angehört werden.
Benedikt Stromer
Denken wie ein Computer – KI erkennt eure Zahlen
Schreibt Zahlen auf ein Tablet und seht, wie Sensoren und KI eure Bewegungen auswerten. Erlebt live, wie aus Daten Vorhersagen entstehen – genau wie bei Smartphones oder Sortieranlagen.
Jakob Elsner
Gold, Silber und Diagnosetests – Mikrofluidik entdecken
Mit Point of Care Tests können wir schnell und einfach diagnostische Parameter erheben, zu Krankheiten, unserer Körperfunktion, beim Arzt und zu Hause. Wir schauen uns an, wie diese Tests funktionieren und was die Farbe von Gold – die nicht immer goldgelb ist – damit zu tun hat.
- Was ist Mikrofluidik und wieso ist sie in der Diagnostik so wichtig? Bei Corona- und Schwangerschaftstests „unter die Haube“ geschaut.
- Gold und Silber – bunter als erwartet. Wie Edelmetalle im Nachweis von Krankheiten eingesetzt werden.
Forschung greifbar: von der Idee zum Chip
Bevor in unseren Laboren geforscht werden kann, muss es die passenden Bauteile überhaupt erst geben. Viele Versuchsaufbauten existieren nirgends zu kaufen – sie werden in unserer Werkstatt speziell für die Forschung entwickelt und gefertigt.
Hier entsteht zum Beispiel ein mikrofluidischer Chip: ein Bauteil mit feinsten Kanälen, durch das später Flüssigkeiten im Experiment fließen. Erst durch diese maßgeschneiderten Komponenten werden neue Messmethoden und Untersuchungen möglich.
Erleben Sie, wie aus einer Idee ein reales Forschungsbauteil wird: Präzisionsfertigung auf einer CNC-Maschine à echte Bauteile zum Anfassen à der aktuell gefertigte Chip
Im Nachbarlabor seht ihr anschließend genau diesen Chip im Einsatz im Experiment.
Forschung entsteht nicht nur am Messgerät – sondern im Zusammenspiel von Wissenschaft, Technik und Werkstatt.
UltraHip & BoneWatch – medizinischer Ultraschall
Im Projekt UltraHip entwickeln wir ein Ultraschallverfahren zur frühzeitigen Erkennung von Lockerungen bei Hüftprothesen – ohne Röntgenstrahlung und mit sofortiger Auswertung der Spaltdicke zwischen Knochen und Implantat. Im Projekt BoneWatch untersuchen wir mithilfe hochpräziser Laser-Scanning-Messtechnik, wie sich Ultraschallwellen im Knochen ausbreiten, um Frakturheilungen kontinuierlich überwachen zu können. Hier zeigt sich die medizinische Anwendung von Ultraschall – von physikalischen Grundlagen bis zur klinischen Vision.
Mitmachaktionen:
- Ultraschall-Dickenmessung: Messen Sie per Ultraschall-Laufzeit die Dicke von Aluminiumstufen → Diesen Effekt nutzt UltraHip, um die Spaltdicke zwischen Knochen und Hüftprothese zu bestimmen.
- Ultraschall-Konzentrationsmessung: Verfolgt, wie sich durch Ethanolzugabe die Schallgeschwindigkeit in Wasser ändert → Solche Materialänderungen analysiert BoneWatch, um Rückschlüsse auf den Heilungszustand von Knochen zu ziehen.
Radio, WLAN, Bluetooth: Funkwellen sichtbar machen
An einem Messgerät kann mithilfe eines Drehrads selbstständig ein beliebiger Radiokanal „Hands-on“ gesucht und angehört werden.
Durch die Wand sehen – Bauwerksprüfung mit Radar
Feuchtigkeit in Mauern kann Häuser schädigen – oft lange bevor man etwas sieht. Doch wie findet man heraus, wo eine Wand nass ist, ohne sie aufzubrechen oder Bohrproben zu nehmen? In unserem Labor zeigen wir, wie Radarstrahlen ins Mauerwerk „hineinschauen“. Wasser im Material verändert die Radarsignale, da elektromagnetische Wellen auf im Material vorhandene Wassermoleküle reagieren – und macht Feuchtigkeit so messbar. Aus vielen einzelnen Messpunkten entsteht durch computergestützte Optimierungsverfahren ein Feuchtebild der Wand, ähnlich einer medizinischen Aufnahme. So funktioniert berührungslose Bauwerksprüfung – eine Technik, die hilft, Schäden früh zu erkennen und Sanierungen gezielt zu planen. Mitmachaktion: Besucherinnen und Besucher können vorbereitete Sandsteinblöcke selbstständig mit einem Radargerät untersuchen. Dabei beobachten sie live, wie sich die gemessenen Signale verändern – etwa durch unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalte – und sehen die Ergebnisse direkt in einer Schnittansicht des Steins visualisiert.
Denken wie ein Computer – KI erkennt eure Zahlen
Wennn ihr auf einem Tablet eine Zahl schreibt, passiert im Hintergrund Erstaunliches: Sensoren erfassen jede Bewegung eures Stifts – und eine künstliche Intelligenz versucht zu erkennen, welche Zahl ihr gemeint habr Doch woher „weiß“ ein Computer das? In dieser Station zeigen wir Schritt für Schritt, wie aus Messdaten Informationen werden – und wie ein KI-Modell daraus Muster lernt.
Mitmachaktion: Kann ein KI-Modell meine Zahlen erkennen? Dabei seht ihr live, wie aus Sensordaten eine Vorhersage entsteht – genau solche Verfahren stecken auch in Handschrifterkennung, Smartphones oder automatischen Sortiersystemen.
Ultraschall & Spektrometer: Getränke analysieren
Getränke analysieren mit Ultraschall und Spektrometer
Was haben Limonade, Saft und Wasser gemeinsam? Sie bestehen fast nur aus Flüssigkeit – aber ihr Inhalt ist völlig verschieden. Wir zeigen, wie moderne Sensoren unsichtbare Unterschiede sichtbar machen: Ein Ultraschall-Sensor „hört“, wie schnell sich Schall durch eine Flüssigkeit bewegt und erkennt daran, wie viel Zucker darin gelöst ist. Ein Spektrometer „sieht“ die Farbe ganz genau und verrät, welche Stoffe enthalten sind.
Wir verwandeln Wasser Schritt für Schritt in „Limo“ und beobachten, wie sich die Messwerte verändern. Wie viel Zucker braucht es, bis man den Unterschied mittels Ultraschall messen kann? Verfolgt, wie sich durch Zuckerzugabe die Schallgeschwindigkeit ändert.
Internet of Things – Produkte lernen denken
Erlebt interdisziplinäre Projekte, in denen Sensorik, Datenerfassung und Gestaltung verschmelzen.
Im Wintersemester entwickelten Studierende der Bachelorstudiengänge Integriertes Produktdesign und Informatik gemeinsam interdisziplinäre Projekte im Bereich Internet of Things (IoT). In der Ausstellung werden die Ergebnisse gezeigt: funktionale Prototypen, die Sensorik, Datenerfassung und physische Gestaltung verbinden – darunter Anwendungen für Pflanzen-Monitoring, Bus-Tracking, Filament-Überwachung im 3D-Druck, smarte Haushaltsgeräte sowie Konzepte zu Schlafanalyse, Navigation und Fitnessunterstützung. Die Arbeiten zeigen, wie technische Infrastruktur, Interfacegestaltung und Nutzererfahrung zu integrierten, alltagsnahen IoT-Systemen verschmelzen und welches Innovationspotenzial in der Verbindung von Informatik und Gestaltung liegt.
Zukunft gestalten – Büchertisch
Büchertisch zum konzeptionellen Entwurf auf Basis von methodischem Sammeln
Wissenschaft und Theorie in der Innenarchitektur, Innenarchitektur basiert nicht nur auf Gefühl, sondern auf theoretischen & wissenschaftlichen Grundlagen. Studierende präsentieren eine Auswahl an Literatur und stehen für Gespräche zur Verfügung.
Blättert durch inspirierende Bücher, entdeckt, wie ihr selbst die Zukunft mitgestalten könnt und kommt mit Studierende der Innenarchitektur ins Gespräch.
Raumgefühl: Fällt euch die Decke auf den Kopf?
Wenn wir nicht im eigenen Bett schlafen können, sind wir auf die Gestaltung und Ausstattung anderer angewiesen. In selbstgewählten Orten wie Hotels schenken wir der Decke meist wenig Beachtung. In vielen Situationen jedoch – etwa in Care- & Cure-Settings – fehlt diese Wahlfreiheit. Müssen wir dort länger bleiben, kann der Aufenthalt schnell zur Belastung werden, bis einem sprichwörtlich „die Decke auf den Kopf fällt“. Während der Langen Nacht der Wissenschaften laden wir euch ein, gemeinsam zu erkunden, unter welcher Zimmer-Decke ihr euch geborgen fühlt – und welche Rolle Materialität, Massivität und Wahrnehmung dabei spielen.
Frauen in der Wissenschaft – KI macht sie sichtbar
Die Leistungen von Frauen werden in der Wissenschaft oft übersehen. Eine Ausstellung mit KI-gestützten Bildern der Wissenschaftsfotografin Gesine Born lädt dazu ein, genauer hinzuschauen und Wissenschaftlerinnen und ihre Beiträge neu zu entdecken. Sie zeigen, welchen Mehrwert KI für die realitätsnahe Darstellung von Frauen in der Wissenschaft haben kann. Die Bilder regen dazu an, bewusst nach bisher übersehenen Wissenschaftlerinnen und ihren Leistungen zu recherchieren und diese sichtbar zu machen.
Experimenta: Bauphysik zum Anfassen – Mitmachstationen
Bei unseren Mitmachstationen könnt ihr spannende Experimente aus Mathematik, Physik, Mechanik und Optik selbst durchführen – einfach, anschaulich und mit Aha-Effekt!
- Warum fliegt ein Flugzeug? Lernt den Bernoulli-Effekt kennt und saugt mit einem Fön eine Pappscheibe an.
- Warum stürzt eine Bogenbrücke nicht ein. Baut selbst einen Stützbogen und geht darüber hinweg.
- Wie funktioniert eine Hängebrücke. Messt die Kraft des Tragseils und seht, welche Bedeutung die Höhe der Türme für eine Hängekonstruktion hat.
- Wie gut kann das menschliche Auge Grautöne unterscheiden. Probiert es aus.
- Warum werden Brücken vorgespannt. Testet den Unterschied an einem kleinen Modellträger.
- Was ist das Besondere an der Zahl 142857. Nutze die zyklische Zahl für einen einfachen Zaubertrick und werde Meister im Schnellrechnen.
- Welche Auswirkung hat das Massenträgheitsmoment. Veranstalte ein Wettrennen verschiedener Körper auf einer schiefen Ebene.
- … und weitere Experimente
Wettbewerb Turmbau
Alleine oder im Team, jung und alt – stelle dich der Herausforderung: Wer baut den höchsten, kreativsten, stabilsten Turm aus Holzstäben? Alles ist erlaubt, solange euer Turm frei stehen kann. Bausteine und eine fachkundige Jury stehen bereit. Am Ende werden alle Türme gemessen, getestet und natürlich bewertet! Es gibt kleine Preise für die originellsten Ideen und den höchsten Turm. Macht mit, zeigt euer Können und erlebt, wie viel Spaß gemeinsames Bauen macht!
Composed Realities – interaktive Rauminstallation
Die Installation „Composed Realities“ untersucht die Interaktion von realen und virtuellen Räumen. In einem Teilbereich eines Raumes sollen Projektion, Klänge und Virtual Reality kombiniert werden. Die Raumstruktur wird durch digitale Überlagerungen ergänzt und in ihrer räumlichen Wirkung beeinflusst. Die Konzeption beginnt im März 2026 und wird von Studierenden der Gestaltungsdisziplinen projektiert und realisiert. Besucher:innen können den Raum betreten und sollen durch ihre Präsenz oder Interaktion Einfluss auf die entstehende Raumatmosphäre nehmen können.
Neue Ideen für das Europa Center
Präsentation der Modelle und Plakate der Abschlussarbeit zum konzeptionellen Entwurf auf Basis von methodischem Sammeln. Die Studierenden stehen für Gespräche zur Verfügung.
Baustoffkundelabor – Experimentalvorlesung
Bei den Mitmachaktionen können einfache Experimente zur Prüfung von Baustoffen durchgeführt werden.
Feste Programmpunkte nach Zeit
17:00 – 17:30 Uhr
Bauen im Wandel
Lernt die neue Stiftungsprofessur Baubetrieb und Digitalisierung kennen und erlebt die Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten im Bauingenieurwesen mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis.
Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer
18:00 – 18:30 Uhr
Energieautarkes Wohnen – Wunsch und Wirklichkeit
Ihr lernt, wie Gebäude so geplant werden, dass sie wenig Energie verbrauchen und trotzdem komfortabel sind. Versteht, wie kluge Planung Alltag und Klima entlastet.
Prof. Friedemann Zeitler
18:30 – 19:00 Uhr
Frostbeulen, Heißblüter – Live-Experiment zum Heizen
Erlebt im Vortrag, wie Öl- oder Gasheizungen ausgetauscht werden können, und testet im Live-Experiment, ob ihr Frostbeule oder Heißblüter seid.
Prof. Dr. Michael Schaub
19:00 – 19:30 Uhr
Vortrag: Wie gehen wir mit Wasser um?
Wie Wasser genutzt, geschützt und verteilt wird, ist hier Thema. Entdeckt, warum unser Umgang mit Wasser entscheidend für kommende Generationen ist.
Prof. Dr. Andreas Weiß
20:00 – 20:30 Uhr
Tinyhouse – Wohnen auf kleinstem Raum
Besichtigt das Tinyhouse von innen und staunt, wie effizientes Bauen Raum neu definiert, wenn Design und Funktion harmonieren.
Prof. Dr. Rainer Hirth
Energieautarkes Wohnen – Wunsch und Wirklichkeit
Ein Haus, das sich vollständig selbst mit Energie versorgt – ohne Strom- oder Heizkosten, ohne zusätzlichen CO₂-Ausstoß. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt? Gerade in Zeiten, in denen der Klimawandel spürbarer wird und Energiepreise immer wieder neue Rekordwerte erreichen, wächst das Interesse an Konzepten für energieautarke Gebäude. Die Vorstellung, unabhängig von externen Energieversorgern und gleichzeitig klimafreundlich zu leben, hat eine große Faszination. Im Vortrag werden verschiedene Strategien und Technologien vorgestellt, mit denen sich ein Haus dem Ideal der Energieautarkie annähern kann. Gleichzeitig wird beleuchtet, wo die technischen und wirtschaftlichen Grenzen aktueller Systeme liegen und weshalb echte Vollautarkie eine große Herausforderung ist.
Frostbeulen, Heißblüter – Live-Experiment zum Heizen
In einem Kurzvortrag werden die aktuellen Möglichkeiten für den Austausch von alten Öl- und Gasheizungen in un- oder teilsanierten Wohngebäuden aufgezeigt. Außerdem wird in einem Live-Experiment erprobt, ob man eher eine Frostbeule oder eher ein Heißblüter ist.
- Was haben Glasscheiben im Weltraum mit Hitzestress für Menschen zu tun?
Entdeckt, warum wir nicht das Klima retten müssen, sondern uns selbst.
- Was haben die Brunnen auf der Veste mit einer Wärmepumpe zu tun?
Erfahrt das Wichtigste zum Thema Heizungstausch.
- Frieren Frauen wirklich schneller als Männer?
Testet in einem Live-Experiment, ob Ihr Frostbeulen oder Heißblüter seid.
- Wie kann man seine Leistung verbessern, ohne mehr zu arbeiten?
Seht und hört, was Klassenzimmer und Büros leisten müssen.
Vortrag: Wie gehen wir mit Wasser um?
- Euch erwartet ein Impulsvortrag mit anschließendem Diskurs.
Wasser ist das fundamentale Element für das Leben auf der Erde, die Stabilität des Planeten und die Funktion menschlicher Gesellschaften. Umso mehr müsst ihr euch damit beschäftigen und verantwortungsvoll damit umgehen. Tut ihr das? Wie nachhaltig geht ihr mit Wasser um und was davon ist elementar aus Sicht der Nutzung? Was kommt in Zukunft auf euch zu und worauf müsst ihr euch einstellen? Was könnt oder müsst ihr tun, um auch den Folgegenerationen ein Leben mit wasserstabilen Systemen zu ermöglichen? Die Antwort ist vielleicht gar nicht so schwierig. „Die Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt“ – dieses Zitat unterstreicht, dass beharrliche, kleine Maßnahmen zu großen Ergebnissen führen. Es geht um Mut, die Beständigkeit und die Kraft der guten Zusammenarbeit.
Bauen im Wandel
Preisverleihung Kurbasik- und Hanses Preis UND Vorstellung der Stiftungsprofessur Baubetrieb
Die beiden Preise sind mit jeweils 2.500 EUR dotiert und gehen namentlich zurück auf zwei ehemalige Professoren der Hochschule Coburg, die bei ihren Studierenden bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Die Preise werden von nordbayerischen Baufirmen und Ingenieurbüros gestiftet. Anhand der Präsentationsposter seht Ihr die Zusammenfassung der eingereichten Abschlussarbeiten und die vielfältigen Aufgaben der Bauingenieure sowie die enge Verknüpfung der Wissenschaft mit der Praxis in den Firmen und Büros. Die ausführlichen Präsentationen der Arbeiten erfolgen im Laufe des Freitags und sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich, nur die Preisverleihung ist um 17 Uhr.
Lernt die neue Stiftungsprofessur Baubetrieb und Digitalisierung kennen und seid dabei, wenn herausragende Abschlussarbeiten im Bauingenieurwesen mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet werden.
- Eine Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen bildet einen Schwerpunkt der Professur. Themen wie Digitalisierung im Bauwesen, insbesondere Prozessoptimierung, Automatisierung, künstliche Intelligenz und Machine Learning sollen in interdisziplinären Forschungsprojekten weiterentwickelt werden.
- Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen werden Studierende der Hochschule Coburg mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet.
Tinyhouse – Wohnen auf kleinstem Raum
Kleiner Wohnen @ Land in Redwitz
ist ein Transfer Projekt zwischen dem Baugewerbe – der RAAB Baugesellschaft – und der Hochschule Coburg. Das ambitionierte, nachhaltige Bauvorhaben wird vorgestellt vom Projektleiter, die Baufirma und beteiligten wissenschaftlichen Mitarbeitenden.
Es geht darum, wie die Bauwende auf dem Land gelingt:
- mit der Natur, um Bäume herum gebaut, ohne Flächenversiegelung
- gemeinschaftlich und genossenschaftlich Bauen und Wohnen
- flächenoptimierten Grundrissen anstatt flächenintensive Einfamilienhausgebiete
- Autofrei und ohne Zäune
- Mit Reuse Option und nachhaltigen Baustoffen wie Lehm, Hanfkalksteinen und Holz
Und das Alles zu marküblichen Kosten?
Kontakt
Referat Marketing und Kommunikation

Matthias Diekmeyer
Leitung

Franziska Börner
Eventmanagerin

