The website of Coburg University of Applied Sciences was translated using translation software provided by a third-party provider such as DeepL. The official text is the German version of the website. No liability is assumed, either explicitly or implicitly, for the accuracy, reliability, or correctness of the translations into another language.

20. März '26

(Pressestelle)

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Coburg hat den diesjährigen IHK-Preis feierlich an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die IHK herausragende Bachelor- und Masterarbeiten und unterstreicht zugleich die zentrale Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft.

„Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur dann erfolgreich bewältigen, wenn Hochschule und Unternehmen eng zusammenarbeiten, Wissen austauschen und voneinander profitieren“, betonte IHK-Präsident Dr. Andreas Engel in seiner Laudatio. Der IHK-Preis mache sichtbar, „welches Potenzial entsteht, wenn wissenschaftliche Neugier auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis trifft“. Auch der Präsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, würdigte in seiner Ansprache die besondere Verbundenheit zwischen IHK und Hochschule. Er betonte den Bezug der prämierten Abschlussarbeiten zur Coburger Region und appellierte an die Preisträgerinnen und Preisträger: „Bleiben Sie aufmerksam – bleiben Sie neugierig!“

Wissenstransfer Hochschule Wirtschaft: Warum er für Unternehmen entscheidend ist

Die prämierten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftlich relevante Lösungen übersetzt werden können. Für den Coburger Wirtschaftsraum ist dieser Transfer von besonderer Bedeutung. „Innovation entsteht häufig genau an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung“, so Dr. Engel. Gerade in Zeiten technologischer Transformation, wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und zunehmender internationaler Wettbewerbsdynamik seien Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte und neue Ideen angewiesen. Die Hochschule Coburg spiele dabei eine zentrale Rolle, viele Studierende arbeiten bereits während ihres Studiums an konkreten Projekten mit Unternehmen zusammen und tragen so früh zum Transfer von Wissen in die Praxis bei. „Für unsere Unternehmen ist das von unschätzbarem Wert“, sagte Dr. Engel.

IHK-Preis Coburg: Kriterien für ausgezeichnete Bachelor- und Masterarbeiten

Über die Vergabe des IHK-Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern der IHK und der Hochschule. Neben der wissenschaftlichen Qualität werden insbesondere der Innovationsgehalt sowie die praktische Relevanz der Arbeiten für die Wirtschaft bewertet. In diesem Jahr wurden sechs Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Vier Preisträger erhielten jeweils 1.000 Euro, zwei weitere wurden mit jeweils 500 Euro prämiert.

Die prämierten Arbeiten: von KI bis Einsamkeit

Juan Francisco Flores Jarrin wurde für seine Masterarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausgezeichnet. Er untersuchte, wie automatisierte Systeme im Straßenverkehr das Verhalten von Fußgängern besser verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar machen können. Seine Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und Vertrauen in moderne Mobilitätstechnologien.

Markus Hübner überzeugte die Jury mit einer ingenieurwissenschaftlichen Arbeit zur Weiterentwicklung technischer Systeme im Bereich der Mobilität. Dabei ging es um die Mobilität auf zwei Rädern, konkret um die Entwicklung eines Traktionskontrollsystems für Pedelecs. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie komplexe Systeme unter unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren können.

Annika Katzenberger wurde für ihre Masterarbeit zu den Auswirkungen von Unternehmensübernahmen auf die Belegschaft ausgezeichnet. Ihre Untersuchung zeigt, wie entscheidend Kommunikation, Vertrauen und Beteiligung für den Erfolg von Veränderungsprozessen sind – ein Thema von großer Bedeutung für Unternehmen im Wandel.

Johanna Miez analysierte in ihrer Masterarbeit das Thema Einsamkeit unter Studierenden. Ihre empirische Untersuchung macht deutlich, welche Auswirkungen soziale Isolation auf Studium und Lebensrealität haben kann und zeigt konkrete Handlungsansätze auf. Damit liefert sie wichtige Impulse für Hochschulen und Gesellschaft.

Johannes Prechtl entwickelte im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein innovatives Möbelsystem, das Holz und Beton gestalterisch und funktional miteinander verbindet. Seine Arbeit verbindet Design, Technik und Nachhaltigkeit und gibt wichtige Impulse für die Produktentwicklung.

Michael Wittmann untersuchte in seiner Bachelorarbeit den Einfluss von regelmäßigem Eisbaden auf die psychische Widerstandskraft. Seine wissenschaftlich fundierte Arbeit zeigt, wie individuelle Gesundheitsstrategien zur Stärkung der Resilienz beitragen können – ein Thema, das auch für Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

IHK-Präsident Dr. Engel würdigte neben den Preisträgern ausdrücklich auch die betreuenden Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Coburg. Der IHK-Preis sei mehr als eine Auszeichnung für hervorragende Abschlussarbeiten – sondern zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für junge Talente und ein Ausdruck der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der regionalen Wirtschaft. „Unsere Region braucht kluge Köpfe, kreative Ansätze und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Dr. Engel. Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen seien dafür überzeugende Beispiele.

Sie möchten diesen Beitrag teilen? Wählen Sie Ihre Plattform:

Neue Magazinartikel

Ausgezeichnete Abschlussarbeiten: Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft

IHEA: neue Expertise für Elektrochemie

Leben als Studi: Knapp 500 Erstsemester starten an der Hochschule

Forschungsprojekt: der Wald im Kunststoff-Zeitalter

Breites Bündnis für Barrierefreiheit: Stiftungsprofessur für barrierefreies Bauen

Weil Frauengesundheit mehr Forschung braucht

Themenabend: „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose & Adenomyose im Fokus“

Praxisnah, wissenschaftlich, sozial: starke Kooperation