2. April '26
(Pressestelle)
Das Technologietransferzentrum (TTZ) in Bad Staffelstein stärkt die heimischen Unternehmen bei der digitalen Produktion. Landrat und Bürgermeister besuchten die Einrichtung der Hochschule Coburg und zeigten sich beeindruckt von der wissenschaftlichen Schlagkraft.
Die Vorsitzenden des FADZ-Zweckverbandes, Landrat Christian Meißner und Bürgermeister Andreas Hügerich, haben sich vor Ort in Bad Staffelstein über den Fortgang der Forschungsarbeiten im Technologietransfer Zentrum (TTZ) informiert. Die Räumlichkeiten in der Angerstraße dienen als Interimsstandort bis das Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) am Standort Lichtenfels, 2027 seinen Betrieb aufnimmt. Das TTZ ist eine Säule im FADZ, die den wissenschaftlichen Transfer in die Wirtschaft vorsieht.
Förderprojekt „InAdditiv“ bringt Millioneninvestition in Innovation und Forschung
Bereits seit September 2024 bietet das FADZ dem TTZ Oberfranken die Möglichkeit, die Erforschung und Entwicklung praxisnaher Lösungen für die heimischen Unternehmen voranzubringen. Dr. Johannes Schütz, operativer Geschäftsleiter des TTZ, betont: „Mit dem Förderbescheid der EU und des Freistaates Bayern über 5,28 Mio Euro im Rahmen des EFRE-Forschungsprojektes „InAdditiv“, das gemeinsam zwischen TTZ und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg bearbeitet wird, können wir noch bis 2028 gezielt ein dauerhaftes Innovationsökosystem in der Region etablieren. Dieses Projekt zeigt, wie sich die Hochschule Coburg über das TTZ, dem ISAT und anderen Stellen in dieser Region engagiert.“
Digitale Zukunftstechnologien: Fokus auf KI, Automatisierung und neue Werkstoffe
Prof. Dr. Jens Grubert, wissenschaftlicher Leiter des TTZ am Standort, betont weiterhin: „Das kooperative TTZ der Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Bad Staffelstein und Kronach entwickelt sich zu einem wichtigen Innovationsmotor für die Region und macht Hochtechnologie für regionale Unternehmen niedrigschwellig zugänglich und nutzbar. Verschiedenste Formate – von direkt beauftragten Forschungsprojekten über öffentlich geförderte Vorhaben bis hin zu Abschlussarbeiten – werden erfolgreich akquiriert und umgesetzt.”
Beeindruckt von diesen Zahlen bedankte sich Landrat Christian Meißner bei Prof. Dr. Jens Grubert und Dr. Johannes Schütz für deren unermüdliches Vorantreiben des TTZ: „Es ist besonders lobenswert, dass Sie mit dem TTZ in Bad Staffelstein nicht nur einen Stein ins Wasser der Wissenschaft geworfen, sondern einen Fels errichtet haben, der sichtbar die Zusammenarbeit zwischen und mit den Unternehmen dokumentiert.“
TTZ Oberfranken macht Hochtechnologie für Unternehmen zugänglich
Auch Bürgermeister Hügerich stellte heraus, dass das TTZ die Resilienz der heimischen Unternehmen stärken wird. „Ich freue mich, dass durch das TTZ Lichtenfels nicht nur Hochschulstadt bleibt, sondern als Forschungsstandort weiteres Gewicht bekommt. Dies ist im Wettbewerb der Regionen ein besonderes Pfund mit dem wir überzeugen können“, so der amtierende Vorsitzende des FADZ-Zweckverbandes.
Aktuell sind vier Professoren und 22 Mitarbeitende am TTZ tätig, um in den Bereichen „Automatisierung“, „Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren“ sowie „KI für Engineering und Produktion“ unternehmensnahe Lösungen zu finden. „Besonderen Spaß macht die Internationalität der Teams, die sich sehr positiv auf die Ergebnisse des TTZ auswirken“, erklärt Geschäftsleiter Dr. Schütz.
Das Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: Digitale Intelligenz wird kooperativ von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Landkreis Lichtenfels und Kronach betrieben, und das TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ ist im Landkreis Lichtenfels beheimatet.





