ZukunftsDesign

Auf einen Blick

Studiengang:
ZukunftsDesign
Akademischer Abschluss:
Master of Arts (M.A.)
Studienform:
Teilzeit, auch berufsbegleitend studierbar
Regelstudienzeit:
5 Semester
Lernorte:
Kronach und Coburg
Studienbeginn:
Sommersemester: 15. März
Wintersemester: 01. Oktober
Zulassungsvoraussetzungen:
Erster Hochschulabschluss (Bachelor, Magister, Diplom), Berufserfahrung wünschenswert
Unterrichtssprache:
Deutsch
Internationale Bewerber:
Wichtige Informationen für internationale Bewerber
Bewerbung:
vom 02.05. bis 15.07. (für das Wintersemester)
vom 15.11. bis 15.01. (für das Sommersemester)
Präsentation:

Zukunft gestalten

Wie kann ein systematischer Umgang mit Komplexität, Futurologie und Disruption gelingen? Die Innovationsforschung liefert dazu wichtige Anhaltspunkte. Sie zeigt, dass die Chancen für zukunftsgerichtete Entwicklungen – von Design Thinking und Second Machine Age über Industrie 4.0 und 3 D-Druck bis Wirtschaftsethik und Social Business – an den Schnittstellen der Fachdisziplinen liegen und sich nur in interdisziplinären Settings erschließen lassen.

Viele Organisationen sind heute noch vom „Abteilungsdenken“ geprägt, das wenig Freiräume für die sinnstiftende Gestaltung der Firmenkultur und das agile Führen lässt. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlt im Tagesgeschäft häufig die Zeit für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit weitreichenden strategischen Fragen wie Corporate Social Responsibility (CSR) & Sustainability. Auf diese Weise laufen sie Gefahr von disruptiven Innovationen, Technologie-Management, Marktveränderungen und neuen Geschäftsmodellen überrollt zu werden.

Der deutschlandweit einzigartige Masterstudiengang ZukunftsDesign setzt genau hier an. Er bietet die einmalige Chance, innovatives, holokratisches Denken und Handeln über Fachgrenzen hinweg zu üben und hautnah in interdisziplinären Projektteams zu erleben. Die Masterstudierenden entwickeln gemeinsam Innovationen mit der Region, für die Region und in der Region. Sie werden so zu Spezialisten unter den Generalisten und sind in der Lage effektiv und effizient mit dem Unvorhersehbaren umzugehen. Der Teilzeitstudiengang ZukunftsDesign dient der Regionalentwicklung im Freistaat Bayern und ist nicht gebührenpflichtig.

Profil des Masterprogramms

Die Hochschule Coburg agiert als unabhängiger Innovationstreiber in der Region. Im Vordergrund steht der Gedanke des Transfers im Sinne der Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Der Masterstudiengang ZukunftsDesign hat sich folgende vier Ziele gesetzt:

  • die Digitalisierung und „Internet of Things” sowie die damit einhergehende gesellschaftliche Transformation als Chancen und Innovationspotential wahrzunehmen,

  • durch ständige zukunftsfähige Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit und die Consumer Experience der Unternehmen zu steigern,

  • den demografischen Wandel und die damit verbundenen Arbeitskräfteverluste in ländlichen Regionen zu antizipieren und ihnen entgegenzusteuern,

  • die gesellschaftliche Transformation nachhaltig zu gestalten (z.B. Altersversorgung in ländlichen Regionen, Nutzung des Brachlandes, Mobilität, Personalentwicklung, Leadership usw.)

Unterstützt wird das Masterprogramm von einem breiten Organisations- und Unternehmensnetzwerk, das die Region Oberfranken als starke Innovationsregion etablieren will. Zu den Praxispartner gehören (Auswahl):

  • Innovations-Zentrum Kronach (IZK) e.V.
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Coburg
  • Technologieallianz Oberfranken (TAO)
  • Coburger Designforum Oberfranken e.V.
  • Bayern Innovativ
  • Kronach Creativ e.V.
  • IHK zu Coburg
  • IHK Oberfranken

Studienbotschafter

Maximilian Grimmer

Ich bin Maximilian Grimmer und Studienbotschafter im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Ich studiere selber an der Hochschule Coburg und kann dir deine Fragen direkt beantworten. Wenn du also wissen möchtest, worum es im Studiengang konkret geht oder wie das Studium hier so abläuft, schreib mir einfach eine Mail an: Maximilian.Grimmer[at]stud.hs-coburg.de

Zielgruppe

Das Masterprogramm wendet sich an Hochschulabsolvent*innen aller Fachdisziplinen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht die Profession, sondern die persönliche Motivation und die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Es richtet sich an Macher mit Neugier und Spieltrieb, deren Ziel es ist, Innovationsprozesse in Gang zu setzen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Studieninhalte

Das Masterstudium ZukunftsDesign ist modular aufgebaut. Die haltungs-, interaktions- und prozessorientierten Module umfassen die Bereiche

  • Kommunikation, Kooperation, Moderation und Mediation
  • Ethik, Werte, Business Ethics und Nachhaltigkeit
  • Innovationstechniken und –theorien
  • Teamdynamik
  • Führung und Soziale Verantwortung von Unternehmen
  • Erfahrung eigener Grenzen, Gegenpositionen beleuchten und Facilitating
  • Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement

Darüber hinaus können die Studierenden aus verschiedenen Wahlpflichtmodulen wählen. Das Studium wird mit der Masterarbeit abgeschlossen. Die  [Studien- und Prüfungsordnung] bildet die rechtliche Grundlage des Studiums. Das [Modulhandbuch] informiert über die Inhalte der einzelnen Module im Studium.

Innovatives Lehrkonzept

Der Studiengang zeichnet sich durch ein außergewöhnliches Lehrkonzept aus, das als Modell für die Hochschullehre der Zukunft dient. Ziel ist es, den Geist der Studierenden für Neues zu öffnen, mit Ungewissheit umzugehen (sog. VUCA-Thinking), das Erlernte in die beteiligten Unternehmen zu tragen und auf diese Weise die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken.

Der Studiengang durchbricht die traditionelle Hierarchie zwischen Professor*innen und Studierenden. Die studentischen Projekte werden von den Professor*innen als Coaches begleitet und die Lehrinhalte sind am situativen Bedarf der Studierenden ausgerichtet. Der Fokus liegt auf der nachhaltigen Vermittlung von Kompetenzen. "Learning by doing" lautet die Devise.

Das zentrale Lehr-Vehikel des Masterstudiengangs ZukunftsDesign sind die Semesterprojekte: Zu Beginn eines jeden Semesters präsentieren die Studierenden und die Kooperationspartner ihre Projektideen, aus denen dann einige zur Bearbeitung ausgewählt werden. Das dazu erforderlichen Know-hows wird in fünf unterschiedlichen Lehrformaten vermittelt:

  • CLASSIC: Klassisches Vorlesungsformat für alle Studierenden, unabhängig von einzelnen Projektinhalten der Semester-Projektgruppen. Die Inhalte der verschiedenen Module werden von den Lehrenden rollierend in Bezug auf die einzelnen Präsenztermine vermittelt.

  • KOMPETENZTRANSFER: Da sich die Studierendengruppen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammensetzen, können die Studierenden ihr spezifisches Wissen durch Vorträge und digitale Transformation an ihre Kommiliton*innen weitergeben. Primäre Ziele sind hier die Vernetzung und der Ausbau des persönlichen Profils der Studierenden im Studiengang.

  • TWILIGHT CITIZENS: Die Lehrenden des Studiengangs bringen den Lehrinput „on-demand“ in die Semester-Projektgruppen ein. Sie gestalten die Lehrinhalte, -konzepte und –methoden zeitlich und inhaltlich dynamisch und bedarfsorientiert.

  • TWILIGHT ALIENS: Zusätzlich werden bei Bedarf externe Experten eingeladen, um den Projektgruppen „on-demand“ das erforderliche Know-how zu vermitteln.

  • COACHING: Jedes studentische Projekt wird von einem Lehrenden als Coach begleitet. Er nimmt dabei eine beobachtende Rolle ein, gibt Feedback und sorgt dafür, dass die Studierenden das Wissen vermittelt bekommen, das sie brauchen, um in ihrem Projekt voranzukommen.

Das außergewöhnliche Lehrkonzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign vereint folgende Grundausrichtungen:

  • Partner bei der regionalen Innovationsbedarf-Strategie
  • Förderung einer am Entrepreneurship orientierten Geisteshaltung
  • Zukunftsweisende und innovationsorientierte Kompetenzentwicklung und Change Management

Studienorganisation

Das Semester startet und endet mit einer dreitägigen Blockveranstaltung. Die weiteren Lehrveranstaltungen finden im vierzehntägigen Rhythmus jeweils am Freitag und am Samstag statt. Jedes Semester besteht in der Regel aus jeweils sechs dieser sog. TWINs (Freitag & Samstag). Das Masterprogramm kann daher auch berufsbegleitend studiert werden. Die Studierenden arbeiten an Projekten und organisieren sich dabei weitgehend selbst. In den Präsenzphasen treffen sich die Studierenden am InnovationsCampus Kronach und an der Hochschule Coburg sowie je nach Bedarf vor Ort in Institutionen und Unternehmen.

Bewerbung und Zulassung

Erforderlich ist ein erster Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom, Magister). Wegen der anwendungsorientierten und unternehmensnahen Ausrichtung des Studiums ist Berufserfahrung erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Wir informieren die Studieninteressierten gerne vorab in einem persönlichen Gespräch über Aufbau, Inhalte und Struktur des Studienprogramms.

Das Masterprogramm ZukunftsDesign entstand in Kooperation mit dem Innovations-Zentrum Region Kronach e.V.

Neues aus dem Studiengang

Wie muss ein Studiengang konzipiert sein, der sich mit der Zukunft beschäftigt? Prof. Dr. Josef Löffl und seine Kolleginnen und Kollegen aus dem berufsbegleitenden Masterstudiengang ZukunftsDesign haben sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in einem neuen Buch nachzulesen. Weiterlesen

Der Masterstudiengang ZukunftsDesign startet im Herbst dieses Jahres bereits in die vierte Runde. Jetzt traf sich auch der Beirat des Studiengangs zu seiner konstituierenden Sitzung. Er ist mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft besetzt. Weiterlesen

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