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29. September '21

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule entwickelten auf Anregung der Erweiterten Hochschulleitung einen Leitfaden für gendergerechte Sprache. Damit wollen sie alle unterstützen, die nach Möglichkeiten suchen, sich geschlechtergerecht in Wort und Schrift auszudrücken.

Die Professorinnen Claudia Lohrenscheit und Christiane Alberternst als Frauenbeauftragte sowie die Gleichstellungsbeauftragte Monika Faaß werden von Kolleginnen und Kollegen in der Hochschule immer wieder gefragt, wie sie sich gendersensibel ausdrücken können. Das Thema polarisiert aber auch und es kommen Aussagen wie: „Wozu brauchen wir das denn überhaupt?“

Mit dieser Frage setzt sich der neue Leitfaden „Gendergerecht in Wort und Schrift“ bereits auf den ersten Seiten sehr differenziert auseinander. Den Autorinnen geht es dabei nicht um den erhobenen Zeigefinger oder ein striktes Regelwerk. Sie sehen den Leitfaden vielmehr als Angebot. Die Vorschläge sind nicht verbindlich oder obligatorisch für die Hochschule Coburg. Das wäre im Sinne der wissenschaftlichen Freiheit auch gar nicht möglich. Sie geben aber allen, die sich öffnen oder informieren wollen, einen aktuellen Überblick sowie konkrete Vorschläge für Formulierungen.

Da es bereits zahlreiche gute Beispiele für Genderleitfäden gibt, musste „das Rad nicht neu erfunden werden“. Der Leitfaden der Hochschule Coburg orientiert sich an drei Best Practice Beispielen der Technischen Universität Berlin, der Universität Köln und der OTH Amberg-Weiden. Alle drei Universitäten bzw. Hochschulen haben dazu ihre Zustimmung gegeben.

Gender-Doppelpunkt

Um in der Hochschule eine einheitliche Schreibweise zu etablieren, hat sich das Referat Marketing und Kommunikation für den Gender-Doppelpunkt entschieden. In der schriftlichen Kommunikation werden künftig also beispielsweise die Begriffe Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen oder Dozent:innen genutzt.

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