Geschützt: Bauerhalt und traditionelle Werktechniken
Werte erhalten - klimagerechtes Bauen
Auf einen Blick
Fakultät
Akademischer Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Studienform
Vollzeit oder Verbundstudium (duales Studium)
Regelstudienzeit
7 Semester + 1 Jahr Ausbildung vor Studienbeginn (nur duales Studium), 210 ECTS
Unterrichtssprache
Deutsch
Studienbeginn
Wintersemester (01. Oktober)
Zulassungsvoraussetzungen
- Hochschulreife, Fachhochschulreife, berufliche Qualifizierung oder ausländischer Bildungsnachweis
- Für das duale Studium: zusätzlich Ausbildungsvertrag in einschlägigem Handwerksberuf und Nachweis über 1. Ausbildungsjahr.
- Für das Vollzeitstudium: abgeschlossene einschlägige Handwerksausbildung
Kosten
Semesterbeitrag (inkl. Semesterticket)
Studieren mit Praxispartner
Möglich als Verbundstudium (PraxisPlus)
Anmeldung
vom 02. Mai – 30. September
Profil des Studiengangs
Umbauen und sanieren statt neu bauen – unsere gebaute Umwelt ist eine wertvolle Ressource. Im Bachelorstudiengang Bauerhalt und traditionelle Werktechniken lernst du, bestehende Bausubstanz nachhaltig zu sichern und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. In der Tradition der Dombauhütten verbindest du Handwerk und Wissenschaft: Du ergänzt deine praktische Ausbildung durch fundierte theoretische Kenntnisse und aktuelle wissenschaftliche Methoden.
Du erkennst baukulturelle Werte, entwickelst Sanierungskonzepte und begleitest ihre Umsetzung. Baugeschichte, historische Konstruktionen sowie traditionelle und regionale Werktechniken sind dabei fester Bestandteil – theoretisch wie praktisch. Der deutschlandweit einzigartige Studiengang entsteht in Kooperation mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer für Oberfranken – und verbindet Baukultur, Praxis und Zukunft.
Worauf wir Wert legen
Verbindung von Handwerk und Wissenschaft
Wir glauben an die Kraft beider Welten. Fundierte wissenschaftliche Methoden und handwerkliche Präzision gehören für uns untrennbar zusammen – in der Tradition der Dombauhütten und mit Blick auf die Anforderungen der Gegenwart
Lernen am realen Objekt
Theorie bleibt nicht abstrakt. In Projekten, Praxisseminaren und – in der dualen Variante – im Handwerksbetrieb wendest du dein Wissen direkt an und entwickelst ein tiefes Verständnis für Konstruktionen, Materialien und Prozesse.
Interdisziplinäres Denken
Bauerhalt bedeutet Zusammenarbeit: Planung, Handwerk, Denkmalpflege, Organisation und Recht greifen ineinander. Wir fördern die Fähigkeit, an Schnittstellen zu arbeiten und unterschiedliche Perspektiven zu verbinden.
Lernen am realen Objekt
Die Hochschule Coburg fördert den internationalen Austausch mit ihren Partnerhochschulen im Studiengang Architektur. Weiterführende Informationen bietet der Servicebereich Studieren im Ausland der Hochschule.
Studieninhalte und -ablauf
In der dualen Variante ist dem Studium ein Ausbildungsjahr vorgeschaltet. Mit Studienbeginn wird die Ausbildung im Handwerksbetrieb nur noch in den Semesterferien und im praktischen Studiensemester fortgesetzt. Die Gesellenprüfung ist im 6. Semester vorgesehen.
1. bis 4. Semester: Grundlagen
- Baugeschichte und historische Werkstoffe 1-4
- architektonische und bautechnische Grundlagen
- Denkmalpflege
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Wahlpflichtmodule
- interdisziplinäres Projekt bzw. Praxisseminar Handwerkstechniken 1-4 (nur duale Studienvariante)
5. bis 7. Semester: Praxissemester und Vertiefung
5. Semester
- Praktisches Studiensemester
6. bis 7. Semester Vertiefung:
- Konstruktion und Technik
- Organisation und Recht
- Restaurierung und Konservierung gealterter Werkstoffe
- Interdisziplinäres Projekt
- Bachelorarbeit
Praxis im Studium
Grundpraktikum

Bis zum Beginn des fünften Studiensemesters ist ein insgesamt 9-wöchiges Grundpraktikum in einer Baufirma des Bauhauptgewerbes zu absolvieren. Es kann in Teilabschnitten von mindestens vier Wochen durchgeführt werden und muss in der vorlesungsfreien Zeit liegen. Weitere Informationen findest du in unserem Merkblatt zum Grundpraktikum. Fragen zur Art des Grundpraktikums beantwortet der Praxisbeauftragte Prof. Dietmar Kirsch.
Praktisches Studiensemester

Das praktische Studiensemester liegt in der Regel im fünften Studiensemester. Es wird systematisch angeleitet und umfasst einen zusammenhängenden Zeitraum von 20 Wochen. 18 Wochen leisten die Studierenden im Praktikum ab, zwei Wochen finden als Praxisseminar an der Hochschule statt. Du lernst berufsbildtypische Tätigkeiten von Architekturschaffenden kennen. Das praktische Studiensemester kann auch im Ausland absolviert werden. Die Hochschule verfügt über gute Kontakte in die Praxis und das International Office unterstützt bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle.
Verbundstudium
Im Verbundstudium (PraxisPLUS) verknüpfst du das Bachelor-Studium mit einer fachlich passenden Berufsausbildung.
Diese Variante dauert i.d.R. ein Jahr länger als das reguläre Studium, da du das erste Jahr ausschließlich im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule verbringst; erst im zweiten Jahr startest du ins Studium. Ab da verbringst du jeweils die Vorlesungszeit an der Hochschule und die vorlesungsfreie Zeit sowie das Praxissemester in deinem Ausbildungsbetrieb.
Nach 2,5 bis 3 Jahren legst du die Abschlussprüfung deiner Ausbildung ab, arbeitest aber weiterhin bei deinem Praxispartner. Das Thema deiner Bachelor-Arbeit stimmt du ebenfalls mit ihm ab. Nach 4,5 bis 5 Jahren hast du einen Ausbildungs- und einen Bachelor-Abschluss.
Job & Karriere
Du gestaltest die Zukunft des Bauens – im Bestand.
Mit deinem Abschluss arbeitest du dort, wo Planung und Baustelle zusammenkommen – und übernimmst Verantwortung für nachhaltige Sanierungs- und Erhaltungsprojekte.
Typische Einsatzfelder
- Bauleiterin oder Bauleiter im Handwerksbetrieb
- Fachperson für Sanierung und Bauerhalt
- Schnittstellenposition zwischen Planung, Handwerk und Ausführung
- Technische Leitung oder Projektverantwortung
Dein Profil – stark in zwei Welten
- akademischer Abschluss
- abgeschlossene Handwerksausbildung
- Option zur Weiterbildung zur Handwerksmeisterin oder zum Handwerksmeister
- fundiertes Wissen zu nachhaltiger Umbaukultur
Deine Perspektiven
- Führungspositionen im Handwerk
- verantwortungsvolle Projekt- und Koordinationsaufgaben
- Unternehmensnachfolge und eigene Betriebsführung
- gefragte Expertin bzw. gefragter Experte für klimagerechte Sanierung
Kurz gesagt: Du sicherst nicht nur Gebäude – du entwickelst sie weiter und übernimmst Verantwortung für eine nachhaltige Bauzukunft.
Mach noch ´nen Master!
Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudium haben gute Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, sich mit einem Masterstudium weiterzuqualifizieren. Dafür bietet die Hochschule Coburg den Masterstudiengang Design sowie – in Kooperation mit der Universität Bamberg – die beiden Masterstudiengänge Denkmalpflege und Digitale Denkmaltechnologien an.
Einen Überblick, welche Masterstudiengänge du mit deinem Bachelorabschluss kombinieren kannst, findest du auch hier.
Curriculum und Prüfungsordnung
Der Studienverlaufsplan gibt einen Überblick über den Aufbau des Studiums. Das Modulhandbuch informiert über die Inhalte der einzelnen Module. Die Studien- und Prüfungsordnung bildet die rechtliche Grundlage des Studiums. Fragen zu den Inhalten des Studiums beantwortet dir der Studiengangsleiter Prof. Benedikt Buchmüller.
Studienbotschafterin
Ich bin XXX und Studienbotschafterin im Studiengang Bauerhalt und traditionelle Werktechniken. Ich freue mich, meine Erfahrungen mit dir zu teilen und beantworte gerne deine Fragen zum Studium Coburg! Wenn du also wissen möchtest, worum es im Studiengang konkret geht oder wie es sich in Coburg leben lässt, schreib mir einfach eine Mail an:XXX


