8. Oktober '26

Fakultät Design + Bauen | Studiengang: Master Ressourceneffizientes Planen und Bauen | Masterarbeit

Prof. Dr. Andreas Weiß &  Prof. Dr. Timo Bertocchi

Fokus auf Erreichbarkeit und Mobilität sowie ein klimaangepasstes Bauen aus Sicht der Wasserwirtschaft

Die Stadt Coburg hat eine Machbarkeitsstudie für die integrierte städtebauliche und klimagerechte Weiterentwicklung des Demonstrativvorhabens (DEMO) Am Heimatring in Auftrag gegeben. Das Quartier soll Pilotgebiet und Vorreiter im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung sein. Ziel ist es, ein Vorbild in den Bereichen Energieversorgung, Infrastruktur und Mobilität zu entwickeln und dabei den Bürgerinnen und Bürgern im DEMO eine soziale und lebenswerte Nachbarschaft zu schaffen.

Das hiesige Masterprojekt soll Ideen auf Basis der ersten Konzepte entwickeln, bewerten und beplanen mit dem Fokus auf Erreichbarkeit und Mobilität sowie ein klimaangepasstes Bauen aus Sicht der Wasserwirtschaft. Ziel ist es, Regenwasserspitzen zu reduzieren und damit die Entlastungshäufigkeit und -menge zu reduzieren. Ansatzpunkt für die Reduktion sind Maßnahmen, die die lokale Versickerung und Nutzung des Oberflächenwassers fördern.

Beispielhaft dargestellt, wie Maßnahmen der Oberflächenwasserbehandlung wirtschaftlich, technisch, rechtlich und unter Einbeziehung der Bevölkerung umsetzbar sind.

 

Infografik mit dem Titel „Mustergrundstück Typ A“, in der das Konzept der Schwammstadt anhand eines Lageplans, der wichtigsten Vorteile und einer Tabelle mit geschätzten Kosten für Maßnahmen wie Zisternen und Gründächer erläutert wird. at Hochschule Coburg

(c) Mustergrundstück Typ A

 

Infografik mit dem Titel „Mustergrundstück Typ C“, die einen Lageplan für ein nachhaltiges Wohnbaugrundstück zeigt, einschließlich Grundstücksmaßen, ökologischer Vorteile und einer Kostenaufschlüsselung für Maßnahmen zur Wasserwirtschaft. at Hochschule Coburg

(c) Mustergrundstück Typ C

Hinsichtlich der Erreichbarkeit und Mobilität sollen neuen Verkehrskonzepts für die Siedlung untersucht und bewertet werden. Diese zielen darauf ab, die Lebensqualität durch weniger Lärm und Abgase zu erhöhen, die Sicherheit zu steigern und Mobilität umweltfreundlicher zu gestalten. Ein modernes Konzept setzt dabei auf eine Mischung aus Verkehrsberuhigung, Förderung des Umweltverbunds (Fuß, Rad, ÖPNV) und Sharing-Angeboten.

Flussdiagramm, das die Verteilung von E-Bikes, Lastenrädern und Ladestationen zwischen einem zentralen Mobilitätsknotenpunkt und drei Stadtstationen darstellt, mit einer Legende zu Infrastruktur und Gesamtflottenzahlen. at Hochschule Coburg

(c) Mobilitätshub Konzept

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