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24. Oktober '16

Sabine Harrer hat einen Schuh entwickelt, mit dem Blinde den Weg finden können. Die Absolventin der Hochschule Coburg erhielt für ihre Arbeit, die im Rahmen ihres Produktdesign-Studiums entstanden ist, den ersten Preis der Mia Seeger Stiftung.
Wer blind ist, benötigt Hilfsmittel. Der Blindenstock hilft bei der Orientierung. Eine elegantere Lösung hat die Produktdesignerin Sabine Harrer parat. Ausgehend von einer Befragung des Bayerischen Blindenbunds entwickelte sie eine Orientierungshilfe für den Alltag.
Harrer hat einen Schuh entworfen, der blinden und sehbehinderten Menschen den Weg mithilfe von Ultraschall weist. Der Ultraschall ortet Hindernisse und sendet Warnsignale an den Träger. GPS-Signale helfen zusätzlich, den richtigen Weg zu finden. Die Signale werden per Reizstrom übermittelt. Der Träger spürt ein leichtes Kribbeln im Fuß. Der Schuh erlaubt zudem durch eine spezielle Sohle das Ertasten von Unebenheiten im Boden.
Die Jury des Mia Seeger-Preises lobte die Technik des Schuhs, ebenso wie sein ansprechendes Design. Sie sieht in dem Produkt großes Potenzial: „Das System in seiner wegleitenden Funktion ist bedeutend, weil lernfähig und von allerneuster Ultraschallsensorik inspiriert. Mit Reizstrom-Massage und -Akupunktur bietet es erhebliche therapeutische Perspektiven.“
Der Mia Seeger-Preis wird für Projekte mit sozialen Nutzen vergeben, gemäß dem Motto „Was mehr als einem nützt“. Die Stiftung möchte damit den Nachwuchs fördern. Harrer hat sich mit ihrem Produkt „Shoes – not just for the blind“ unter 93 Bewerbern aus 26 Hochschulen durchgesetzt und erhält den mit 4.000 € dotierten ersten Preis. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Gerhard Kampe. Er ist stolz, dass eine Produktdesignerin der Hochschule Coburg den Mia-Seeger-Preis erhält und meint: „Das Produktkonzept überzeugt“. Der Schuh wurde auch mit dem If Student Design Award 2016 ausgezeichnet und erhielt beim Lucky Strike Junior Designer Wettbewerb 2015 eine besondere Anerkennung.  

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