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28. April '23

Brennstoffzellen sind Verwandlungskünstler: Sie können chemische in elektrische Energie umwandeln und umgekehrt. Dafür braucht es eine so genannte Membran-Elektroden-Anordnung: Gregor Mayer, Student der Technischen Physik, hat in seiner Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg dafür eine Fertigungslinie aufgebaut.

Elektrolyseure und Brennstoffzellen spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende, denn sie ermöglichen, regenerativ gewonnenen Strom in Wasserstoff umzuwandeln, zu speichern und wieder in Elektrizität zurückzuwandeln. Das Kernstück von Brennstoffzellen ist die Membran-Elektroden-Anordnung (MEA), die aus verschiedenen Schichten besteht. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Gregor Mayer, Student des Studiengangs Technische Physik, im Labor eine Fertigungslinie für MEAs aufgebaut.

Dazu wird zunächst eine Tinte hergestellt, die unter anderem Platin als Katalysator enthält. Diese Tinte wird dann als Schicht aufgetragen und mit der Membran zur MEA verpresst. Durch die elektrische Charakterisierung in einem Brennstoffzellenprüfstand wurde die Funktionsfähigkeit der MEAs nachgewiesen. Um solche Themen geht es an der Hochschule Coburg beispielsweise in den Bachelorstudiengängen Technische Physik und Zukunftstechnologien und im Masterstudiengang Master Simulation + Test. Diese Arbeit fand unter Leitung von Prof. Dr. Conrad Wolf statt, der sich sowohl in der Lehre als auch in der Forschung mit Brennstoffzellen und Elektrolyseuren beschäftigt.

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