8. Oktober '26
Fakultät Design +. Bauen | Studiengang: Bachelor Architektur | Wahlpflichtfach – Seminar
Prof. Benedikt Buchmüller & Prof. Mario Tvrtković
Aufgabenstellung: Die Demosiedlung wird im Format Reallabor zum Untersuchung und Bearbeitungsgegenstand des Seminars. Ziel ist, ressourcenorientierte Potenziale von Stadtstrukturen, Gebäuden, Zwischenräumen und Bauteilen systematisch zu analysieren, zu dokumentieren um diese in belastbare Konzepte zu überführen zu können.
Es ist teil eines Projektes und wird gemeinsam mit der Stadt, weiteren Akteur:innen(SÜC, CEB etc.) unter Beteiligung von ingesamt 4 Fakultäten der Hochschule und mit Bewohn nerschaft umgesetzt.
- Analyse: Erheben Sie räumliche, materielle und bauteilbezogene Potenziale (z.B. Typologien wie 300 gleichartige Fenster) inkl. Zustand, Rückbaubarkeit, Wiederverwendung. Dokumentation: Erstellen Sie einen gemeinsamen, referenzierbaren Katalog (Zeichnungen, Fotos, Pläne, Metadaten) als Basis für Weiterbearbeitung.
- Schnittstellen: Klären Sie Daten- und Entscheidungsbedarfe mit Stadt Coburg, Hochschulveranstaltungen und relevanten Sozialräumen.
- Kommunikation: Definieren Sie Formate, wie Erkenntnisse intern/extern geteilt werden.
- Leistungsphase 0: Skizzieren Sie Wege der Weiternutzung (Akteure, Prozesse, Risiken, nächste Schritte).
Ausgangssituation: Rund 1,5 Kilometer nordwestlich der Kernstadt wird das Quartier durch den ringförmig verlaufenden Heimatring erschlossen. Im Norden und Süden bindet die Staatsstraße 2202 das Gebiet an das übergeordnete Verkehrsnetz an; im Nordosten trifft sie zudem auf die kommunale Haupter schließungsstraße B4, die weiter zur Autobahn A73 sowie zu umliegenden Gemeinden und nach Thüringen führt. Innerhalb des Quartiers dominieren Wohnstraßen in Form von Stichstraßen sowie zahlreiche Fußwege, die jedoch überwiegend nicht barrierefrei gestaltet sind. Nach Südwesten besteht über die Kreisstraße CO 16 eine Verbindung zum Stadtteil Scheuerfeld.
Hochschule und Realschule sind bequem zu Fuß erreichbar, wobei das Gebiet insgesamt durch seine Hanglage geprägt
ist. Zahlreiche Privatgärten und eine ausgeprägte öffentliche Begrünung bestimmen das Ortsbild, während der angrenzende Landschaftsraum mit Wald und Trimmpfad direkt angebunden ist. LUPENRAUM: Im Süden markiert ein Ensemble aus Tankstelle, Grünfläche und Sparkasse das „Tor“ zum Quartier; dahinter schließen sich das Quartierszentrum, eine Schule, die Kirchengemeinde, ein Kindergarten sowie ein Altenwohnheim an.
Ergebnisse der studentischen Arbeiten:
Bestandsanalyse Grundschule Heimatring
Bestandsanalyse Einkaufszentrum
Bestandsanalyse Tankstelle
Bestandsanalyse Kindertagesstätte Heimatring




