28. Oktober '26
(Pressestelle)
Wie haben sich die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern entwickelt – und welche Rolle spielen sie für die Innovationskraft des Freistaats? Das beschäftigte den Hochschulverband Hochschule Bayern bei seinem 20-jährigen Jubiläum – und damit auch die Hochschule Coburg.
Mehr als 150 Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen im Münchner Werksviertel zusammen, um auf zwei Jahrzehnte gemeinsamer Hochschulpolitik zurückzublicken und über die Zukunft der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Technischen Hochschulen (TH) zu sprechen.
Gemeinsam die Hochschulen stärken
Seit 2006 vertritt Hochschule Bayern die Interessen der staatlichen und kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen im Freistaat. Heute studieren mehr als 130.000 Menschen an den 19 Mitgliedshochschulen. Mit mehr als 80 Standorten, 52 Technologietransferzentren und 22 Promotionszentren tragen die Hochschulen Wissen in Unternehmen und Regionen und eröffnen neue wissenschaftliche Karrierewege.
Für die Hochschule Coburg nahmen Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, Präsident Prof. Dr. Stefan Gast, Prof. Dr. Karin Meißner, wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums Analytics4Health (A4H), und Prof. Dr. Bernd Hüttl, Vorsitzender des Hochschulsenats, an der Jubiläumsveranstaltung teil.
Eigenständiges Promotionsrecht und Technologietransfer
Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, dem Wissenschaftsministerium und den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume würdigte in seiner Festrede die Entwicklung des Verbunds und die Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium. Gemeinsam seien wichtige Fortschritte gelungen – darunter das eigenständige Promotionsrecht für Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Ausbau der Technologietransferzentren. Blume zeichnete außerdem Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt und langjährigen Vorsitzenden von Hochschule Bayern, für seine herausragenden Verdienste aus.
Bundesministerin Dorothee Bär gratulierte in einer Videobotschaft und würdigte die Bedeutung der Hochschulen (HAW/TH) für die Innovationsdynamik Deutschlands. Zugleich kündigte Bär an, sich dafür einzusetzen, die Hochschulen im Rahmen der Deutschen Anwendungsforschungsgemeinschaft (DAFG) weiter zu stärken.
Wissen in Innovation verwandeln
Wie Hochschulen zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit beitragen, stand auch im Mittelpunkt des Blicks in die Zukunft. Absolventinnen und Absolventen sprachen darüber, welche Erwartungen junge Talente an Hochschulen und Unternehmen haben und welche Voraussetzungen Bayern schaffen muss, damit Wissen schneller in Innovation und wirtschaftliche Wertschöpfung mündet.
Das Jubiläum verband damit den Rückblick auf 20 Jahre gemeinsame Interessenvertretung mit der Frage, wie die Hochschulen auch künftig Bildung, Forschung und Innovation in Bayern voranbringen können.














