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20. November '17

Bis heute kann Alzheimer-Demenz nur symptomatisch behandelt werden. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke will das ändern. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) fördert ihr Forschungsprojekt zur Therapie von Alzheimer-Demenz nun mit 99.100 Euro.
Voraussichtlich ab Februar 2018 arbeitet Susanne Aileen Funke mit zwei Doktorand*innen an einer Substanz, die die Interaktion des Tau-Proteins hemmen soll. Dieses Protein steht im Verdacht, für die Entstehung von Alzheimer mitverantwortlich zu sein. Es verklumpt mit sich selbst, verliert seine Funktion und übt krankmachende Effekte auf die Nervenzellen aus. Kooperationspartner des Forschungsprojekts ist Prof. Dr. Eckhard Mandelkow vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn.
Die AFI setzt sich seit mehr als 25 Jahren für die Heilung von Alzheimer ein. Die Stiftung finanziert sich aus privaten Spendengeldern. „Private Forschungsförderung ist für Wissenschaftler an Hochschulen für angewandte Wissenschaften besonders wichtig, weil unsere Grundfinanzierung keine Gelder für Forschung beinhaltet“, erklärt Funke. Das mache das Forschen zu einer größeren Herausforderung.
Professorin Funke ist seit 2006 in der Alzheimerforschung tätig. Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg und leitet zusammen mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll das Institut für Bioanalytik. Was ihre neueste Untersuchung angeht, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Ich hoffe, dass die Alzheimer-Forschung in zehn Jahren soweit gediehen ist, dass ich mich nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen muss. Das ist vor allem den vielen Betroffenen zu wünschen.“

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