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15. Mai '26

(Franziska Ritz)

Multidisziplinäres Reallabor im Coburger Quartier soll Maßstäbe für klimagerechte und soziale Stadtentwicklung setzen: Die Hochschule Coburg begleitet das Quartiersentwicklungsprojekt „Zukunft.DEMO“ im Heimatring mit einem Reallabor-Board bestehend aus Professorinnen und Professoren verschiedener Disziplinen. Den Auftakt markierte ein gemeinsamer Kick-Off von Hochschule und Stadt Coburg Ende April im Zukunftsraum DEMO.

Coburg ist eine von elf bayerischen Kommunen, die vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr im Rahmen des Modellprojekts für Innovative Stadtentwicklung „LANDSTADT BESTAND” bis Ende 2027 gefördert wird. Ziel ist es, bestehende Quartiere durch aktive Bürgerbeteiligung nachhaltig und lebenswert zu planen, zu gestalten und langfristig zu transformieren. Das Quartier DEMO am Heimatring soll so zu einem Leuchtturm für klimagerechte und soziale Stadtentwicklung werden. Das Viertel, welches in den 1960er-Jahren als Demonstrativbauvorhaben der Bundesregierung im Heimatring entstand, wird mit „Zukunft.DEMO“ zu einem Quartier, das zeigt, wie die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) miteinander verknüpft werden können. Der Entwicklungsprozess ist dabei kooperativ und partizipativ angelegt: Gleich von Beginn an, werden die Bewohnerinnen und Bewohner, lokale Akteurinnen und Akteure über verschiedene Formate durch dieStabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Stadt Coburg in den Prozess eingebunden. Das Stadtplanungsbüro tx-architekten aus Berlin hat die Prozessarchitektur aufgesetzt und begleitet und moderiert dieses urbane Experimentierfeld für die Stadt Coburg.

Kirsten Köhn, Leiterin Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit der Stadt Coburg, erklärt: „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg ist für das Projekt Zukunft.DEMO ein besonderer Gewinn. Mit ihren Fachbereichen bildet die Hochschule viele Themen ab, die auch die Fachämter und Beteiligten der Stadtverwaltung in der Quartiersentwicklung einbringen. Im Idealfall entstehen daraus konkrete Tandems zwischen Hochschule und Verwaltung, die einzelne Reallabore gemeinsam weiterentwickeln. So werden Forschung, Lehre und kommunale Praxis eng miteinander verbunden. Für uns liegt darin die große Chance, gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden nicht nur einzelne Ideen zu erproben, sondern bis 2040 tragfähige Prozesse für die Transformation des Quartiers zu entwickeln.“

Hochschule als Motor: Reallabore direkt im Quartier

Die Hochschule Coburg bringt in das Projekt ein multidisziplinäres Reallabor-Board ein, das viele wesentlichen Themenfelder der Quartiersentwicklung abdeckt. Neben dem Sprecherteam um Prof. Mario Tvrtković, Experte für Städtebau, Beteiligungs- und Transformationsprozesse sowie Klimaanpassung, Prof. Benedikt Buchmüller, Experte für Bauerhalt und Umbaukultur an der Fakultät Design + Bauen sowie Prof. Dr. Thorben Struck, Experte für Sozialraumanalyse und Beteiligungskonzepte an der Fakultät Soziale Arbeit kooperieren aktuell fünf weitere Professoren, welche u.a. die Themen Energiewende, Mobilität und Regenwassermanagement im Quartier in studentischen Projekten bearbeiten und somit wissenschaftlich im Projekt „Zukunft.DEMO“ wirken und beraten. Das Team aus Expertinnen und Experten wird je nach Fragestellung um Expertise aus anderen Fakultäten erweitert und bildet eine offene Plattform für interdisziplinäre Lehre und Wissenstransfer.

„Im DEMO entsteht ein multifacettiertes Reallabor, das Studierenden, Lehrenden und Forschenden die Möglichkeit gibt, zukunftsweisende Konzepte zu erörtern und Lösungen für die Zukunft des Quartiers zu erproben”, beschreibt Prof. Mario Tvrtković von der Fakultät Design + Bauen den Ansatz.

In Seminaren, Semesterprojekten und Abschlussarbeiten bearbeiten Studierende konkrete Aspekte der zukunftsorientierten Quartiersentwicklung. Gleichzeitig werden Potenziale für künftige Forschungs- und Transferprojekte identifiziert und initiiert. So wird das DEMO zu einem Ort, an dem neue Ansätze direkt im Quartier erprobt gelehrt, gelernt und geforscht wird.

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