2. Oktober '26
(Ina Sinterhauf)
Bevor die erste Vorlesung beginnt, zählt vor allem eines: ankommen. Bei den Erstsemestertagen haben Studienanfängerinnen aus MINT-, Gesundheits- und Wirtschaftsstudiengängen den Campus kennengelernt, in Teams an praxisnahen Projekten getüftelt und wichtige Kontakte für den Studienstart geknüpft.
Ein Studium beginnt nicht erst mit der ersten Vorlesung. Schon vorher gibt es viel zu entdecken: neue Menschen, eine neue Umgebung, unbekannte Abläufe – und es gibt jede Menge Fragen. Die Erstsemestertage am 29. und 30. September ermöglichten den Studienanfängerinnen und -anfänger aus Technik und Naturwissenschaften, Gesundheit und Wirtschaft deshalb ein gutes Ankommen schon vor dem offiziellen Semesterstart.
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Mentoratsgruppen. Studierende aus höheren Semestern begleiten die Erstsemester nicht nur durch die beiden Tage, sondern bis ins zweite Semester hinein. Sie geben Informationen, die beim Studienstart besonders hilfreich sind: Wo finde ich was? Welche digitalen Angebote brauche ich? Was sollte ich zum Studienbeginn wissen? Neben solchen praktischen Fragen ging es aber vor allem darum, einander kennenzulernen und die Basis für die nächsten Monate zu legen.
Nach der Erkundung der Hochschule wurde es praktisch: In studiengangsbezogenen Projekten konnten die Erstsemester selbst aktiv werden. Bei alle Projektaufgaben waren Ideen und kreative Lösungsfindung gefragt. Gemeinsam wurde diskutiert, ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. Es wurden Pulverspuren analysiert, ein Mini-Escape-Room gebaut, Gesundheitsinterventionen gestaltet und ein Lieferdienst für Coburg organisiert.
Zum Abschluss der Projektphase stellten die Gruppen ihre Ergebnisse einer Jury vor. Dabei zeigte sich nicht nur, was in wenigen Stunden gemeinsamer Arbeit entstehen kann: Die Präsentationen boten auch Gelegenheit, die unterschiedlichen Lösungsansätze der anderen Gruppen kennenzulernen. Die überzeugendsten Lösungen jedes Projektauftrags wurden von der Jury mit einem Kneipengutschein prämiert.
Auch abseits der Projektarbeit boten die beiden Tage viele Gelegenheiten zum Austausch. Die Sportlichen Stationen in der Mittagspause brachten Studierende studiengangsübergreifend zusammen, bevor die Erstsemestertage beim gemeinsamen Grillen ausklangen.
Mit dem Ende der Erstsemestertage endet die Unterstützung beim Ankommen an der Hochschule nicht. Die Mentorinnen und Mentoren begleiten ihre Gruppen auch in den kommenden Monaten und helfen mit ihren Erfahrungen rund um den Studienalltag weiter. In den MINT-Studiengängen unterstützt darüber hinaus das Team von Projekt & Gesunde Hochschule, in den Wirtschaftsstudiengängen Kerstin Kroner. So wird aus einem gemeinsamen Start Schritt für Schritt ein gutes Ankommen im Studium.













