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17. Juni '26

(Cindy Dötschel-Langbein)

Drei Unternehmensvertretende, drei Profs, drei aktuelle Themen – bei 3×3 boten Impulse und Diskussionen eine Plattform für den Austausch zwischen Theorie und Praxis. So hat Studentin Amelie Riek den Abend erlebt.

Beats im Hintergrund, angeregte Gespräche an den Stehtischen und der Blick auf die Veste Coburg: Die Atmosphäre bei 3×3 lädt zum Austausch ein. Für Amelie Riek, Masterstudentin im Masterstudiengang Change Management, ist genau das der Grund für ihren Besuch, der sich definitiv gelohnt hat. „Durch mein Studium bin ich mit der Erwartung gekommen, etwas über die Sicht der Unternehmen auf das Thema Change zu erfahren – und auch etwas über Produktdesign“, sagt sie. Und ihre Erwartungen wurden erfüllt: „Es war wirklich interessant, bereits bei den Diskussionsrunden mitzubekommen, wie die Themen in den drei völlig unterschiedlichen Unternehmen angegangen werden.“

Ein bewährtes Veranstaltungsformat mit neuem Konzept

3×3 ist die jährliche Kooperationsveranstaltung von bayme vbm und der Hochschule Coburg und der Name ist Programm. Drei Unternehmensvertretende aus der oberfränkischen Metall- und Elektroindustrie treffen dabei auf drei Professorinnen und Professoren der Hochschule, um gemeinsam drei aktuelle Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Ziel ist es, Praxis und Theorie miteinander zu verzahnen und herauszuarbeiten, wo Chancen und Herausforderungen für die Zukunft liegen – und: voneinander zu lernen!

 

Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund     Es ist immer wieder spannend, Austausch zwischen Unternehmern und Profs zu erleben und zu sehen, dass sich daraus Verbindungen ergeben. In der Hochschule gibt es viele spannende Themen zur Zusammenarbeit.

Simon Niedt de Matos, Student Informatik HS Coburg

 

In diesem Jahr ging es bei den 20-minütigen Diskussionsrunden um die Themen Design und Transformation, die Auswirkungen von Automatisierung und Robotik auf unsere Zukunft und Change-Prozesse im Unternehmen. Auf der Bühne standen Gudrun Losgar, HR Country Lead Germany von der Antolin Deutschland GmbH in Bamberg, Sebastian Leicht, Geschäftsführer der easy2cool GmbH in Redwitz und Stephan Schink, Geschäftsführer der Schink Blechbearbeitung & Metallbau GmbH in Bad Rodach. Die drei Unternehmensvertretenden haben gemeinsam mit Prof. Natalie Weinmann, Prof. Dr. Veit Müller, Prof. Dr. Antje Kick in der Aula der Hochschule Coburg Probleme erörtert, Lösungsansätze diskutiert – und auch aus dem Nähkästchen geplaudert.

Austausch, Dialog, Speeddating

Während über der Veste langsam die Dämmerung einsetzt, wird im persönlichen Gespräch fortgeführt, was zu Beginn des Abends auf dem Podium begonnen hat: Change-Management-Professorin Antje Kick und Sebastian Leicht stoßen zu Amelie Riek und ihren Kommilitonen. Die Studierenden stellen Fragen – zur Gründung des Unternehmens, zu den Anfängen und zu Leichts Werdegang. „Unternehmen wissen oft nicht, wie sie von einer Hochschule profitieren können und umgekehrt. Durch den Dialog können sich bestimmt Chancen ergeben“, sagt er. Und Antje Kick ergänzt: „Wir möchten Unternehmen keine fertigen Antworten liefern, sondern neue Perspektiven eröffnen. Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse auf unternehmerische Erfahrung treffen, entstehen oft Ideen und Impulse, die beide Seiten weiterbringen.“

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