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20. Juli '26

Im Sommersemester 2026 entwickelten fünf Studierende des 6. Fachsemesters  Integrative Gesundheitsförderung (IGF) im Rahmen eines Schwerpunktprojekts unter Leitung von Prof. Dr. Pamela Heise Stationen für einen gesundheitsförderlichen Sinneswald in Bad Rodach. 

Nach intensiver gesundheitstouristischer Bestandsaufnahme, Ortsbegehungen, Gesprächen und einer Waldbaden-Erfahrung vor Ort wurde das Konzept erarbeitet. Es entstand u.a. auf der Grundlage von Analysen, der Erarbeitung eines touristischen Stärken-/Schwächen-Profils, der Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Wirkungen eines Waldaufenthaltes und der durch Ausformulierung von Personas.

Neues Gesundheitsangebot

Das vorgelegte Konzept hat nicht nur eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit. Es bedeutet gleichermaßen eine Attraktion für Einwohner und Gäste der Kurstadt im Landkreis Coburg. Im Rahmen der Projektarbeit wurden Stationen zum Sehen, Riechen, Fühlen, Spüren und Hören einschließlich Kurzanleitungen entwickelt und in einer sinnvollen Reihenfolge angeordnet. Zudem wurden Wegeführungen einschließlich Eingangs- und Ausgangstafeln für diese Stationen auf einer leicht verständlichen Karte angelegt.

Als wichtiger, abschließender Bestandteil der erarbeiteten Machbarkeitsstudie wurden geeignete Förderkulissen als Umsetzungsmotor dieses naturtouristischen Angebotes in Bad Rodach recherchiert.

Nadine Fischer, Leiterin der Gästeinformation Bad Rodach, bedankte sich für die Handlungsempfehlungen in der Machbarkeitsstudie, in die die Studierenden mehr als 350 Arbeitsstunden investiert hatten mit den Worten: „Ihr Konzept des Sinneswaldes finde ich ganz toll! Wir werden Ihre Ideen mit dem bereits vorhandenen Waldbaden-Angebot in Bad Rodach verbinden“.

Kurdirektorin Stine Michel war ebenfalls begeistert von dem innovativen Konzept, das ein Alleinstellungsmerkmal für Bad Rodach bedeuten wird: „Wir müssen neue Wege gehen, und Sie haben mit Ihrem Konzept die Grundlage dafür gelegt, auf der wir aufbauen können. Danke für ein Stück unserer Zukunft“.

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