24. Juli '26
(Pressestelle)
Die Hochschule Coburg ist Teil eines ausgezeichneten Hochschulverbunds: Für das gemeinsame Projekt StageHERo – Gründerinnen auf die Bühne erhielt der Verbund Female Founders Nordbayern den zweiten Preis beim „MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship“.
Mit StageHERo haben die Hochschulen des Verbunds „Female Founders Nordbayern“ ein hochschulübergreifendes Pitch-Event im Umfeld des Förderprogramms EXIST-Women geschaffen. Stellvertretend eingereicht von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TH Nürnberg), bringt StageHERo die EXIST-Women-Stipendiatinnen der Hochschule Coburg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Ansbach und der TH Nürnberg zusammen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, den Anteil von Frauen im Gründungsgeschehen nachhaltig zu erhöhen und bestehende strukturelle Hürden abzubauen. Ausgangspunkt sind die Erkenntnisse des Female Founders Monitor 2025, der einen rückläufigen Anteil weiblicher Start-up-Gründerinnen sowie Ungleichheiten beim Zugang zu Netzwerken, Sichtbarkeit und Finanzierung aufzeigt.
Unter dem Motto „Gründerinnen auf die Bühne!“ macht StageHERo die Ideen und Projekte von Gründerinnen sichtbar. Das Format bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und sich hochschulübergreifend zu vernetzen. Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Hochschulen entsteht ein gemeinsames Angebot zur Förderung von Gründungskompetenzen und zur Stärkung weiblicher Innovationskraft.
StageHERo zeigt eindrucksvoll, was möglich wird, wenn Hochschulen ihre Kräfte für ein gemeinsames Ziel bündeln. … StageHERo verbindet ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen – mehr Female Founders – mit einer außergewöhnlich breiten Kooperation und großer Reichweite. Über 200 Teilnehmende, mehr als 50 Stipendiatinnen und über 20 präsentierte Gründungsideen belegen eindrucksvoll die Wirkung dieses Ansatzes.
Prof. Dr. Nils Högsdal, Hochschule der Medien Stuttgart, in der Laudatio
Die Auszeichnung würdigt das Engagement der beteiligten Hochschulen für die Entrepreneurship- und Gründungsförderung. Insgesamt wurden beim MöglichMacher 2026 27 Bewerbungen aus ganz Bayern eingereicht. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startup-Szene wählte Projekte aus, die in besonderer Weise zur Förderung von Entrepreneurship und Gründungskultur an Hochschulen beitragen. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 65.000 Euro vergeben.
Der „MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship“ wird alle zwei Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit HOCHSPRUNG – dem Entrepreneurship-Netzwerk der bayerischen Hochschulen, BayZiel – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre und ProfiLehrePlus verliehen. Mit der Auszeichnung werden herausragende Leistungen in der Entrepreneurship- und Gründungsförderung an bayerischen Hochschulen gewürdigt.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Steve Jobs hatte seine Garage – Bayern hat seine Hochschulen. Jedes zweite bayerische Start-up kommt aus dem Hochschulumfeld. Mit unserem Hochschulinnovationsgesetz und der Initiative Hightech Transfer Bayern haben wir den Rahmen gesetzt.“








