8. September '26
(Cindy Dötschel-Langbein)
Auszeichnung für Leistung, Engagement und Persönlichkeit – Das Deutschlandstipendium eröffnet finanzielle Freiräume, schafft Netzwerke und erleichtert den Berufseinstieg. Und Sie können dazu beitragen!
Wertschätzung und Sicherheit – das sind die zwei Begriffe, die Elena Mentis als erstes mit ihrem Deutschlandstipendium in Verbindung bringt. „Meine Arbeit aus den letzten Jahren wird durch das Stipendium anerkannt“, sagt die 21-Jährige. Mentis studiert BWL an der Hochschule Coburg, arbeitet neben ihrem Studium als studentische Hilfskraft 15 Stunden in einem Hochschulprojekt und engagiert sich ehrenamtlich beim THW sowie beim Handballverein in ihrem Heimatort Ahorn. Für BWL hat sie sich bewusst entschieden: „Ich sehe die Chance, dass der Studiengang immer präsent sein wird. Außerdem ist er breit gefächert und man kann sich vielseitig aufstellen.“
Oft scheitert es an den kleinen Dingen
Seit April erhält Mentis für ein Jahr monatlich 300 Euro – 150 Euro davon stammen von ihrem Förderer, dem Hochschulverein Coburg e.V., 150 Euro steuert der Bund bei. Für sie bedeutet das vor allem finanzielle Sicherheit. „Gerade im Hinblick auf das bevorstehende Praxissemester spielt das eine Rolle. Auch wenn meine Praktikumsstelle nicht vergütet sein sollte, hätte ich dennoch die finanzielle Unterstützung durch das Stipendium.“ Doch das Deutschlandstipendium ist für Mentis mehr als eine finanzielle Unterstützung. Es eröffnet ihr auch die Möglichkeit, frühzeitig ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Bei der Vergabefeier konnte sie Kontakte zu Kommilitoninnen und Kommilitonen aus anderen Fachbereichen und anderen Fördernden knüpfen. „Das finde ich vor allem für die Zeit nach meinem Studium wichtig, wenn es darum geht, einen Job zu finden.“
Elena Mentis wird vom Hochschulverein gefördert. „Es ist schön, wenn man sieht, wie sich junge Studierende entwickeln und sie dabei zu begleiten. Das Stipendium ist ein kleiner Beitrag, den wir für die Studierenden leisten können“, sagt Roland Hertrich, Vorsitzender. Für Schatzmeisterin Jutta Michel geht die Wirkung des Stipendiums noch weiter: „Als Professorin erlebe ich oft, dass es an kleinen Dingen scheitert – der Erfolg der Studierenden wird manchmal von Dingen überlagert, die lösbar sind.“ Das Deutschlandstipendium könne dann zu einem „unglaublichen Hebel“ werden, der die Weichen für ein ganzes Leben stellt. „Es gab schon Studierende, die zum Beispiel wegen einer familiären Krise kurz vorm Aufhören waren. Durch das Stipendium haben sie dann doch weitergemacht.“
So profitieren Fördernde
Der Hochschulverein vergibt seit 2012 ein Deutschlandstipendium. „Wir wollen, dass die Studierenden, die die Zuwendung erhalten, sich mehr aufs Studium konzentrieren können und sich weniger Sorgen machen müssen – sie sollen unter guten Bedingungen und mit voller Energie studieren können“, betont Michel. Wie Hertrich ergänzt, profitieren auch die Fördernden. Die Vergabefeier sei eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen Förderern sowie Studierenden und Dozierenden zu vernetzen und mit der Hochschule Coburg in Kontakt zu kommen. Davon profitieren sowohl Privatpersonen, Vereine, Unternehmen oder Organisationen – Fördernde stärken die Region und motivieren zu Spitzenleistungen. Alumni, die vielleicht einst selbst von hervorragenden Studienbedingungen profitiert haben, fühlen sich durch die Vergabe eines Stipendiums weiter mit ihrer Hochschule verbunden.
Für Unternehmen sei das Stipendium eine gute Gelegenheit, sich mit potenziellen Fachkräften von morgen zu vernetzen. Für die Zukunft des Deutschlandstipendiums wünscht sich Michel, dass noch mehr Fördernde dazukommen. „Die Rendite ist sehr hoch. Der Staat gibt die Hälfte des Geldes dazu und als Fördernder kann man das Stipendium meist steuerlich berücksichtigen.“
Werden Sie Förderer des Deutschlandstipendiums
Elena Mentis hat das Stipendium definitiv einen Motivationsschub für den Endspurt ihres Bachelorstudiums gegeben. Sie kann es anderen Studierenden nur empfehlen, sich zu bewerben. „Im schlimmsten Fall läuft alles wie zuvor weiter. Generell kann man nur gewinnen. Ich kann nur dazu raten, sich zu bewerben“.
Was für Studierende wie Elena Mentis neue Freiräume schafft, wird durch das Engagement von Fördernden möglich. Fördern auch Sie engagierte Studierende der Hochschule Coburg, investieren Sie in die Fachkräfte von morgen und werden Sie Teil unsers Netzwerks! Mit Ihrem Beitrag ermöglichen Sie jungen Talenten bessere Chancen im Studium und schaffen gleichzeitig wertvolle Kontakte zur Praxis. Alle Informationen finden Sie hier.







