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10. September '26

(Cindy Dötschel-Langbein)

Zum Start ins Berufsleben waren 20 Auszubildende zweier regionaler Unternehmen für einen Workshop im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg. Während sie gemeinsam Namensschilder gelasert und Seifenblasenmaschinen gebaut haben, konnten sie sich in lockerer Atmosphäre besser kennenlernen und als Team zusammenwachsen.

Konzentriert verbindet Elia Eckstein den Hauptschalter mit der Batterie. „Ich muss noch den Rotor anbauen und die Kabel verlegen, dann bin ich fertig – wir arbeiten alle zusammen an unseren Seifenblasenmaschinen und helfen uns gegenseitig“, sagt der Auszubildende zum Industriemechaniker. „Durch den Tag stärken wir unsere Teamfähigkeit. Wir haben uns direkt zusammengefunden und es fühlt sich so an, wie wenn wir uns schon länger kennen “, ergänzt Elias Ben Abdelkerim, der ebenfalls eine Ausbildung zum Industriemechaniker macht und verlötet ein Kabel.

Zum Start ihrer Ausbildung waren insgesamt 20 angehenden Pflegefachfrauen, -männer und Pflegehelfende sowie Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik für einen gemeinsamen Workshop im CREAPOLIS Makerspace. Die Azubis von KAPP NILES haben elektrische Seifenblasen gebaut. Nur wenige Tage zuvor waren die Azubis des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V. vor Ort, um gemeinsam Namensschilder zu lasern. Der CREAPOLIS Makerspace mehr als ein Raum zum Basteln und Tüfteln für die Öffentlichkeit. Die offene Werkstatt der Hochschule Coburg bietet ebenso einen niederschwelligen Zugang zu Zukunftstechnologien, die im Rahmen von Teambuilding- und Persönlichkeitsentwicklungsmaßnahmen genutzt werden können – zwei regionale Ausbildungsbetriebe aus der Region nutzen diese Möglichkeit seit mehreren Jahren.

Seit fünf Jahren im Programm

Nach fünf Jahren ist der Workshop, bei dem elektrische Seifenblasenmaschinen gebaut werden, bei der Firma KAPP NILES fester Bestandteil des Programms zum Ausbildungsstart: „„Der Workshop im CREAPOLIS Makerspace ist für uns ein wichtiger Baustein der Kennenlerntage geworden. Gerade zu Beginn der Ausbildung hilft er unseren Auszubildenden, schnell als Team zusammenzufinden. Beim gemeinsamen Planen, Bauen und Ausprobieren entstehen nicht nur kreative Ideen, sondern auch wichtige Verbindungen untereinander“, resümierte Ausbilder Björn Engel. „Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, wie wertvoll der CREAPOLIS-Workshop für unsere Auszubildenden ist. Deshalb möchten wir das Format auch 2027 fortführen, um den neuen Jahrgang bereits zu Beginn der Ausbildung zu vernetzen, den Teamgeist zu fördern und einen erfolgreichen Start bei KAPP NILES zu ermöglichen.“

Beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V. stand der Auszubildendenworkshop zum dritten Mal auf dem Programm für die neuen Auszubildenden. Als Pflegedienstleitende ist Margarete Pult für die Koordination und Organisation der Ausbildung zuständig: „Die Auszubildenden müssen beim Workshop etwas machen, was nichts mit ihrem Beruf zu tun hat. Im letzten Jahr war jemand dabei, der sich nach dem Tag in seiner Entscheidung, einen Beruf in der Pflege gewählt zu haben, bestätigt gefühlt hat.“ Für Pult ist es wichtig, dass die neuen Auszubildenden die Möglichkeit haben, sich außerhalb ihrer Arbeit kennenzulernen – ganz ohne die Einflüsse, die sie tagtäglich begleiten werden. Für ein ungezwungenes Kennenlernen haben auch die Mentorinnen und Mentoren sowie die Pflegedienstleitenden und der Einrichtungsleiter am Workshop teilgenommen. „Das hat sich im Vorjahr bewährt.“

Teambuilding in kreativer Umgebung

„Es war sehr interessant, die offene Werkstatt der Hochschule Coburg mal von Innen zu sehen und die neuen Kolleginnen und Kollegen in einer anderen Umgebung kennenzulernen“, sagte Kim Hegele, die eine Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen hat. Dustyn Kramer, stellvertretender Leiter des CREAPOLIS Makerspace leitete die beiden Workshops gemeinsam mit Techniker Jan Schmid: „Die Azubis haben sich gegenseitig beim Bau ihrer Seifenblasenmaschinen und Namensschilder unterstützt“, fasste er zusammen, während er den Verschnitt der Spanplatten aus dem Lasercutter räumt, damit die nächsten Maker die Maschine wieder verwenden können. „Im Laufe des Tages konnten sich die Azubis besser kennenlernen und unsere Hilfe wurde kaum benötigt“, ergänzt Jan Schmid.

Kooperationsformate der Hochschule Coburg

Sie würden Ihren Mitarbeitenden auch gerne die Möglichkeit geben, in einer außergewöhnlichen Umgebung noch besser als Team zusammenzuarbeiten oder anderweitig mit der Hochschule Coburg kooperieren? Eine Übersicht über sämtliche Formate finden Sie hier.

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