16. Juli '26
(Cindy Dötschel-Langbein)
Wie könnte das Aquaria künftig genutzt werden? Welche Antworten liefern Architektur und Design auf Klimawandel, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel? Antworten darauf gibt die Werkschau der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg.
Aus dem Aquaria könnte für Jugendliche vieles entstehen – zum Beispiel ein Partizipationszentrum oder ein Tanz- und Bewegungszentrum. Für letzteres hat Tina Leitschuh im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Konzept entwickelt und ein Modell gebaut. „In unserem Kurs hat jeder eine andere Nutzungskultur für seine Arbeit ausgewählt – erst haben wir einen Fachartikel geschrieben und dann mit den Entwürfen losgelegt“, sagt die Architektur-Studentin. Nach der internen Präsentation der Entwürfe werden die Modelle in der kommenden Woche bei der Werkschau in der Designfabrik ausgestellt.
Die Werkschau findet von Donnerstag, 23. Juli, bis Samstag, 25. Juli auf dem Campus Design und dem ehemaligen Schlachthofgelände, zu dem auch die Designfabrik gehört, statt. „Die Werkschau 2026 ist mehr als eine Ausstellung – sie ist eine Einladung, die Energie und Vielfalt unserer Fakultät hautnah zu erleben. Unter dem Motto „Gestaltung, die bewegt“ präsentieren unsere Studierenden aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign ihre kreativen Lösungen – von visionären Entwürfen bis zu realen Projekten. Entdecken Sie, wie unsere Studierenden die Welt bewegen – und lassen Sie sich inspirieren!“, lädt der Dekan Fakultät Design + Bauen, Prof. Dr. Egbert Keßler alle ein.
Nachhaltigkeit, Innovation, Klimawandel
Insgesamt werden die Ergebnisse von rund 45 Semesterprojekten, Stegreifen und Wahlpflichtmodulen sowie über 60 Abschlussarbeiten präsentiert. „Die Studierenden zeigen, wie innovative Produkte, digitale Anwendung und nutzerorientierte Gestaltung Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Mobilität und den demografischen Wandel geben können“, kündigt Studiendekan Prof. Mario Tvrtković an. So wurden für den „Goethe-Apparat 2.0“ Konzepte für die Vermittlung und das Erleben von Geschichte von Studierenden der Studiengänge Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign interdisziplinär gedacht.
Mit den Projekten möchte die Fakultät Design + Bauen einen Beitrag dazu leisten, die Region Oberfranken und die Stadt Coburg als lebenswerte, nachhaltige und zukunftsfeste Region aktiv mitzugestalten. Die Werkschau ist als Plattform für den Austausch zwischen der Hochschule Coburg und den Kommunen, der Politik, der Wirtschaft sowie der Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Bauens und Gestaltens.
Interesse am Studium oder einer Kooperation
Studieninteressierte können sich am Samstag persönlich in Rundgängen über die einzelnen Studiengänge der Fakultät Design + Bauen informieren und bekommen so einen Einblick darüber, welche Themen und Aufgaben im Studierendenleben auf sie zukommen würden. Für Unternehmen und Institutionen, die an Kooperationsprojekten mit den Studiengängen der Fakultät Design + Bauen interessiert sind, werden ebenfalls zwei Rundgänge angeboten, bei denen Dozierende ihre Ausstellungen zu abgeschlossenen Kooperationsprojekten vorstellen.
Das ausführliche Programm findet sich unter www.campus.design.








