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23. Juli '25

(Pressestelle)


Ein neues Wahlpflichtmodul an der Hochschule Coburg lässt Studierende Ultraschalltechnik nicht nur verstehen, sondern selbst anwenden. Dabei geht es um die Lösung aktueller Fragestellungen direkt aus der Industriepraxis – und um Neugier.

Ein Modul, das ins Detail geht

Erstmals im Sommersemester bot die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit das neue Wahlpflichtmodul Ultraschall-Sensorik an. Teilnehmen konnten Studierende der Studiengänge Technische Physik und Zukunftstechnologien im 4. und 6. Semester. Ziel des Moduls war es, physikalisches Wissen mit ingenieurpraktischen Fähigkeiten zu verbinden – und das an realen Industrieanwendungen.

Ultraschall verstehen – und anwenden

Zu Beginn des Moduls standen aktuelle Projekte des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) im Fokus. Erste praktische Erfahrungen mit Ultraschall-Sensorik sammelten die Studierenden in kleineren Experimenten. Daran schloss sich ein theoretischer Teil an: Vorlesungen und Übungen vermittelten Grundlagen der Schallausbreitung, Sensorprinzipien sowie der Messdatenverarbeitung – ergänzt durch Programmierübungen mit realen Daten.

Aus dem Labor: Lehre trifft auf Forschung

Der zweite Teil des Moduls war projektbasiert: In kleinen Teams arbeiteten die Studierenden an Aufgaben, die direkt aus der industriellen Praxis stammten.

  • Plattendickenmessung mit einem Handheld-System
  • Nicht-invasive Konzentrationsbestimmung in Flüssigkeiten
  • Füllstandsmessung in beliebigen Gefäßen

Von der Idee bis zur Umsetzung: Die Gruppen entwickelten Konzepte, bauten Sensoren und Testaufbauten und überprüften deren Genauigkeit unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Wöchentliche Besprechungen strukturierten die Projektarbeit und boten Raum für Feedback und Planung.

Zum Abschluss: Ergebnisse, live präsentiert

Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Lösungen im Rahmen einer Poster-Session mit Live-Demonstrationen – getestet wurde mit unbekannten Proben. Betreut wurde das Modul von Dr. Sabrina Tietze (ISAT) und Jan Lützelberger, Doktorand am ISAT sowie am Promotionszentrum Analytics4Health. Das Modul zeigt, wie anwendungsnahe Lehre und forschungsorientiertes Arbeiten in einem Format zusammenfinden können.

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