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5. Juni '25

(Pressestelle)

Nach dem verheerenden Gletscherabbruch im Schweizer Lötschental wird der Umgang mit Naturgefahren intensiv diskutiert: Das Deutschlandradio berichtete in der Sendung „Studio 9“ über Ursachen, Folgen und politische Konsequenzen des Erdrutschs von Blatten. Dabei geht es auch um ein Forschungsprojekt, bei dem die Hochschule Coburg mit der Euro-FH Hamburg kooperiert.

In dem Beitrag kommt auch das Starkregen-Forschungsprojekt der Hochschule Coburg zur Sprache. Interviewpartner ist Prof. Dr. Christoph Schwarzbach (Europäische Fernhochschule Hamburg), der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Mirko Kraft (Versicherungsbetriebslehre, Fakultät Wirtschaft) und Prof. Dr. Andreas Weiß (Wasserbau & Siedlungswirtschaft, Fakultät Design + Bauen) durchführt. Die Forschenden analysieren in dem vom Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft (DVfVW) geförderten Projekt unter anderem, welche baulichen Maßnahmen gegen Starkregen wirtschaftlich sinnvoll sind – und welche Rolle die Wohngebäudeversicherung dabei spielt.

Justizministerin fordert verpflichtende Elementarschädenversicherung für Wohngebäude

Durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Hitze, Stürme, Erdbeben zu. „Die Elementarschaden-Versicherungspflicht ist sehr aktuell – nicht nur wegen des Schweizer Erdrutschs, sondern auch durch die Ankündigung von Justizministerin Stefanie Hubig, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, ein entsprechendes Gesetz dazu einzubringen“, erklärt Kraft. Er leitet das Forschungsprojekt, in dem verschiedene Baumaßnahmen auf Kosten und Nutzen untersucht werden und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen im Fokus steht.

Hier geht’s zum Beitrag im Deutschlandfunk: Versicherungspflicht Elementarschäden – Was ist mit Prävention?

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